Bundesliga
Mainz sichert Klassenerhalt – St. Pauli zittert weiter
Aktualisiert am 03.05.2026 – 18:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten St. Pauli verabschiedet sich Mainz aus dem Abstiegskampf. Die Hamburger müssen mehr zittern denn je.
Der FSV Mainz 05 hat den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga geschafft. Am Sonntagnachmittag setzte sich die Mannschaft von Trainer Urs Fischer gegen St. Pauli mit 2:1 (2:0) durch und ist mit nun elf Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 sicher.
Phillip Tietz (6. Minute) und Phillipp Mwene (40.) brachten die Mainzer schon in der ersten Hälfte in Führung. Der Anschlusstreffer durch Abdoulie Ceesay (87.) kam für St. Pauli zu spät. Die Hamburger stehen durch die Niederlage mit 26 Punkten weiter auf Relegationsplatz 16, können aber später am Sonntag noch vom VfL Wolfsburg überholt werden, der nur einen Punkt Rückstand hat.
Der Mainzer Retter-Trainer Urs Fischer rechnete vor der Partie mit einem engen Spiel. Zuletzt holte der FSV aus den vorangegangenen Partien nur einen Punkt – das sollte sich bei bestem Frühlingswetter im Norden ändern.
St. Paulis Eric Smith war wieder in der Startelf nach seinem Comeback am vergangenen Wochenende. Der Schwede, der schmerzlich vermisst wurde, stand beim ersten Gegentor direkt im Fokus. Die druckvollen Mainzer unterbrachen eine Passkombination des Duos um Smith und Hauke Wahl. Sheraldo Becker erhielt den Ball und bediente Torjäger Tietz, der flach zur Führung traf. Insgesamt viel zu schlecht verteidigt von den Gastgebern.
Die Hamburger ließen danach vieles vermissen. Der Mannschaft von Trainer Alexander Blessin mangelte es an Ideen und Wucht gegen einen kaltschnäuzigen Gegner. Insbesondere den Zuspielen in der Offensive fehlte die nötige Qualität, um in der Bundesliga zu bestehen. Die Gastgeber leisteten sich teils unerklärliche Ballverluste.
Die Mainzer verpassten nach 30 Minuten den nächsten Treffer, als nach einem erneuten schwerwiegenden Fehler der Schussversuch von Nadiem Amiri gerade noch vereitelt wurde. Wenige Minuten vor der Pause machten sie es besser: Wieder wirkten die Gastgeber nicht sattelfest. Nach einem langen Ball behauptete Tietz den Ball, spielte ihn auf Silvan Widmer, der viel zu viel Platz bekam. Der Kapitän passte im Strafraum flach nach hinten auf Mwene, der mühelos erhöhte.











