Bremen verliert gegen Mainz
Taube begünstigt Tor bei Bundesliga-Abstiegsduell
15.03.2026 – 19:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Mainz geht beim Sieg in Bremen früh in Führung. Vor dem Treffer ist vor allem ein Werder-Profi von einer Taube abgelenkt.
Mainz-Profi Philipp Mwene wusste nach dem 2:0-Erfolg seiner Mannschaft in Bremen, wer einen großen Anteil am wichtigen Auswärtssieg im Abstiegskampf der Bundesliga hatte. „Danke an die Taube“, sagte er nach der Partie bei DAZN. Bremen-Coach Daniel Thioune wollte den Einfluss des Vogels nicht zu hoch hängen. „Wir waren gedanklich zu spät dran“, kritisierte er das Verhalten seiner Mannschaft.
Doch was war passiert? In der vierten Minute bekamen die Mainzer einen Einwurf auf der linken Bremer Defensivseite, während Bremens Marco Grüll erfolglos versuchte, die Taube in der Nähe der Aktion vom Feld zu vertreiben. Der Bremen-Profi verpasste jedoch dadurch wichtige Sekunden beim Einwurf und wirkte kurz orientierungslos. Dadurch konnte er beim Einwurf nicht entscheidend eingreifen und Flankengeber Mwene nicht verteidigen. Die Mwene-Hereingabe fand Paul Nebel, der zur Mainzer Führung einköpfte.
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger sagte im Live-Kommentar: „Die Taube als Ablenkungsmanöver. Das geht viel zu einfach nach dem Einwurf. Grüll, der nicht zum Doppeln dazukommt.“ Schweinsteiger scherzte auch in der Halbzeitpause, dass die Gäste die Taube ins Stadion geschmuggelt hätten. „Ich glaube, sie war auch ein bisschen taub“, sagte er mit einem Lachen, da sich die Taube nicht verscheuchen ließ.
Der aktuell verletzte Bremen-Profi Mitchell Weiser war sich in der Halbzeit unsicher, ob die Taube Marco Grüll wirklich zu sehr abgelenkt hat. „Er muss da einfach mitgehen und sie müssen die Flanke verhindern.“ Es seien solche Kleinigkeiten, die die Spiele entscheiden würden. Weisers Hoffnung, dass auch die Mainzer unaufmerksam sind, erfüllte sich nicht.
Stattdessen kamen die Gäste noch zum zweiten Tor durch Lee (52. Minute) und feierte einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. „Es tut weh, weil die Mainzer, obwohl sie unter der Woche gespielt haben, uns komplett den Schneid abgekauft haben“, sagte Bremens Kapitän Marco Friedl bei DAZN und stellte fest: „Am Ende ist es verdient.“











