Hitze: Basels Museen öffnen gratis
Louvre verkürzt Öffnungszeit
Aktualisiert am 24.06.2026 – 10:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Museen sind meist klimatisiert und bieten außer Kunst auch angenehme Temperaturen. In Basel werden Senioren eingeladen, sie kostenlos zu genießen. In Paris geht man anders vor.
Die Hitzewelle hat auch Frankreich und die Schweiz fest im Griff. In den beiden für Kunst und Kultur berühmten Städten Paris und Basel wird ganz unterschiedlich auf die Wärme reagiert.
In Basel, der drittgrößten Stadt des Landes, werden am heutigen Mittwoch 37 Grad erwartet. Weil der städtische Boden nach Angaben der „Basler Zeitung“ zu 46 Prozent versiegelt ist, hält sich die Hitze auch nachts. Einwohnern und Besuchern wird geraten, sich so kurz wie möglich an Asphaltstraßen oder in der Nähe großer Kreuzungen aufzuhalten. Hier sei es noch bis zu 5 Grad heißer als ohnehin schon. „Die Innenstadt ist eine Hitzeinsel“, so die Zeitung. Sie kennt aber auch Abhilfe.
- Urlaubsländer: Was jetzt wegen der Hitze verboten ist
- Hitzewelle in Deutschland: „Der ganze Sommer steht auf der Kippe“
„Die Basler Museen sind Orte der Zuflucht vor der Hitze“, schreibt das Blatt. Menschen ab 65 Jahren werden in das gut klimatisierte Kunstmuseum Basel eingeladen. Sie können in den nächsten zwei Wochen (23. Juni bis 5. Juli) gratis die Ausstellungen im Hauptbau und im Neubau anschauen. Angenehme 21 Grad herrschen in den Räumlichkeiten. Wer seinen Ausweis vorzeigt, erhalte freien Eintritt.
Louvre ist mit der Hitze überfordert
Ganz anders reagieren die Verantwortlichen des Louvre in Paris auf die gefährlich hohen Temperaturen. Das größte Kunstmuseum der Welt hat angekündigt, seine Öffnungszeiten vom 24. bis 27. Juni 2026 zu verkürzen und bereits um 16 Uhr zu schließen (letzter Einlass 14 Uhr). Der Preis für spätere Tickets werde automatisch erstattet.
In der Begründung heißt es, die Hitze führe in den Nachmittagsstunden zu schwierigen Besuchs- und Arbeitsbedingungen. In Paris werden an den kommenden beiden Tagen Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet.
Man wolle Besucher nicht „aussperren“. Es gehe darum, dass das historische Gebäude – in der ehemaligen französischen Königsresidenz, dem Palais du Louvre – mit den extremen Temperaturen zunehmend überfordert sei. Zwar seien Teile der historischen Architektur von Natur aus relativ widerstandsfähig, insgesamt bleibe der Louvre aber „fragil“ gegenüber extremer Hitze. Einige Säle und Gebäudeteile würden sich deutlich stärker aufheizen als andere. Der Schutz der Kunstwerke habe Priorität.











