„Das ist Schleichwerbung und verboten“
ZDF sagt Interview mit deutschem Athleten ab
26.03.2026 – 08:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Linus Straßer verfehlt das Podest im Saisonfinale deutlich. Danach steht ein Interview an, doch auch das verpasst der Deutsche.
Der deutsche Slalomfahrer Linus Straßer hat nach dem Saisonfinale im norwegischen Hafjell ein Interview mit dem ZDF verpasst. Moderatorin Amelie Stiefvatter erklärte kurz vor dem Ende der Übertragung am Mittwoch: „Wir hätten sehr gerne an dieser Stelle ein Interview mit Linus Straßer geführt, doch er wollte unbedingt, dass sein Flaschensponsor im Bild zu sehen ist.“ Stiefvatter führte aus: „Das ist leider Schleichwerbung und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verboten.“ Damit endete die Sendung.
Zuvor hatte sich Straßer als einziger deutscher Slalomfahrer für den letzten Wettkampf des Ski-Weltcups in dieser Saison qualifiziert. Der Athlet vom TSV 1860 München wurde Neunter und verpasste damit erneut einen Podestplatz. Nach einem Materialwechsel blieb Straßer in dieser Saison hinter den Erwartungen zurück. Nur einmal – beim Weltcup in Kitzbühel – fuhr der 33-Jährige als Dritter aufs Podest. Bei Olympia hatte der Oberbayer nichts mit den Medaillenentscheidungen zu tun.
Über einen Monat nach seinem Olympia-Drama im Slalom gewann der norwegische Skirennfahrer Atle Lie McGrath die kleine Kristallkugel in der Slalomwertung. Dem 25-Jährigen reichte im letzten Rennen Platz acht, um seine Führung zu verteidigen. Der Sieg im Saisonfinale ging an den Norweger Timon Haugan, Zweiter wurde Loïc Meillard aus der Schweiz vor dem Finnen Eduard Hallberg.
McGraths größer Konkurrent um den Sieg in der Disziplinenwertung war der für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen. Der gebürtige Norweger schied aber nach einem Fahrfehler im zweiten Durchgang aus. Im Zieleinlauf weinte McGrath und fiel seinem guten Freund in die Arme.












