Pro-Israelisch vs. Pro-Palästinensisch
Linke Gruppen prügeln aufeinander ein – Polizei greift ein
05.07.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem linken Zentrum in Berlin eskaliert ein Konflikt zwischen zwei linken Gruppen. Die Polizei leitet umfangreiche Ermittlungen ein.
In Berlin-Hellersdorf haben sich am Samstagnachmittag zwei rivalisierende Gruppen gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Die Polizei nahm 29 Personen vorläufig fest, teilte die Behörde mit.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sei gegen 14 Uhr ein Streit eskaliert. Auslöser seien Nutzungsvorrechte von Räumlichkeiten in einem Objekt in der Wurzener Straße gewesen. Bei den Beteiligten handele es sich um eine mutmaßlich pro-israelische und eine mutmaßlich pro-palästinensische Gruppierung. Videos im Internet zeigen Ausschnitte des Streits.
Holzlatten und Feuerlöscher: Streit eskaliert
Die pro-palästinensische Gruppe soll etwa 20 Personen mobilisiert haben. Diese seien schwarz gekleidet und vermummt erschienen. Sie hätten Holzlatten, Baustellenabsperrungen und Feuerlöscher mitgeführt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hätten sie Gegenstände geworfen und Feuerlöscher entleert. Auch die pro-israelische Gruppe sei schwarz gekleidet und vermummt gewesen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei die pro-palästinensische Gruppe unerkannt geflüchtet. Der Konflikt setzte sich im Gebäude fort. Eine Gruppierung soll sich verbarrikadiert haben, um der anderen den Zutritt zu verwehren.
Prügelei mit Baseballschläger in Berlin
Gegen 18.30 Uhr hätten sich nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei mehrere Personen auf dem Dach geprügelt. Sie sollen Baseballschläger eingesetzt haben. Vor dem Zugriff entfernten sich die Beteiligten aus dem Sichtbereich der Einsatzkräfte.
Die Polizei nahm 29 Personen vorläufig fest und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs ein. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
