Nach Anschlag auf Berliner CSD

Hunderte Anrufe bei Auskunftsstelle der Polizei eingegangen


27.07.2026 – 12:20 UhrLesedauer: 1 Min.

Menschen trauern nach dem Attentat auf den CSD in Berlin: Die Personenauskunftsstelle für Angehörige bleibt weiter erreichbar. (Quelle: IMAGO/Zaira Biagini/imago)

Nach dem Anschlag in Berlin hat die Polizei eine Telefonnummer für Angehörige und Betroffene eingerichtet. Dort gehen immer noch Anrufe ein.

Der tödliche Anschlag auf den CSD in Berlin am Samstagabend hat bei vielen Menschen Sorgen und Ängste ausgelöst. Um eine Anlaufstelle für Angehörige zu bieten, hat die Polizei wenige Stunde nach der Tat eine Telefonnummer eingerichtet. Dort wurden bis zum Montagmorgen (Stand: 9 Uhr) insgesamt rund 500 Anrufe eingegangen, teilte ein Sprecher der Polizei der Regionalredaktion von t-online in Berlin mit.

  • Anschlag in Berlin: Das ist über Abdul Ballout bekannt

Die Auskunftsstelle sei außerdem weiter erreichbar. „Die Nummer wird so lange aktiv sein, wie der Bedarf da ist“, so der Sprecher. Man werde die Lage fortlaufend beobachten. Die Personenauskunftsstelle ist unter der Nummer 030 84 85 44 60 zu erreichen.

Nach Anschlag: Polizei appelliert an Angehörige

Die Polizei appelliert an die Menschen, bei Fragen zu Angehörigen nicht den Polizeinotruf 110 zu wählen oder die Polizeiabschnitte anzurufen. Zudem richtete die Polizei nahe dem Tatort am Kemperplatz eine Stelle mit Betreuungsangeboten ein. Dort können sich Menschen hinwenden, wenn sie Unterstützung benötigen.

Am Samstagabend gegen 22 Uhr war ein Auto am Rande des CSD in eine Menschenmenge in Berlin gefahren. Eine Frau wurde dabei getötet, viele weitere Menschen wurden verletzt. Mutmaßlich sollen Menschen auch mit Stichwaffen verletzt worden sein.

Die Behörden gehen von einem islamistisch motivierten Anschlag aus. Der Tatverdächtige Abdul Ballout wurde am Sonntag von Polizisten in einer Kleingartenanlage in Spandau erschossen. Mehr dazu hier.

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