Darum beendete er seine Karriere

Wolfgang Petrys letzter großer Auftritt liegt 20 Jahre zurück


19.06.2026 – 11:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Wolfgang Petry im Jahr 2004: Das Rampenlicht ist nicht seine Welt. (Quelle: IMAGO / Scherf)

Fans erhofften sich eine Tour von Wolfgang Petry, doch er kündigt die Neuauflage eines Liedes an. Zum letzten Mal auf der Bühne stand der Sänger tatsächlich vor 20 Jahren – zumindest als Wolfgang Petry.

Die Partyhits von Wolfgang Petry sorgen noch heute über Generationen hinweg für Ohrwürmer. Von „Wahnsinn“ über „Der Himmel brennt“ bis „Ganz oder gar nicht“ – bei diesen Songs wird in Festzelten und in Bierstimmung noch immer mitgegrölt. Nicht jedoch bei einem Livekonzert des Interpreten selbst. Der Schlagersänger hat zwar seinen Hit „Sommer in der Stadt“ in einer neuen Version veröffentlicht. Eine Tour zum 50-jährigen Bühnenjubiläum wird es aber nicht geben.

Seine letzte große Tour hatte bereits 1999 stattgefunden. Im September 2006 hatte Petry dann in der Schlagersendung „Die goldene Stimmgabel“, die in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen aufgezeichnet wurde, sein Karriereende verkündet. Wolfgang Petry ließ damals über seine Agentur mitteilen: „Es ist schön, ein Musikant zu sein, aber es ist grausam, ein Star zu sein. Mich hat die zunehmende Bekanntheit nachdenklich und verschlossen gemacht.“ Auch habe seine Stimme gelitten. Dennoch tue ihm der Abschied „wahnsinnig weh“, sagte er in der Sendung.

Wolfgang Petry: In der Sendung von Dieter Thomas Heck beendete er 2006 seine Karriere. (Quelle: IMAGO / WENN)
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„Da hat die Freiheit begonnen“

2021 sagte er zu RTL: „Ich wollte nie auf der Bühne stehen. Doch: Ich wollte Musik machen, aber in der dritten Reihe Bass spielen. Damit mich um Gottes Willen keiner anguckt.“ Über sein Karrierende betonte er: „Das war Glück, da hat die Freiheit begonnen.“

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Petry reiste viel mit seiner Frau Rosie. Acht Jahre lang blieb er dann vollends von der Bildfläche verschwunden, zeigte sich erst 2014 im Musikvideo zur gemeinsamen Single „Rettungsboot“ mit seinem Sohn Achim Petry wieder.

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