
Klimaaktivisten verurteilt
Nach Flughafen-Blockade droht Letzter Generation nun sogar Haft
26.11.2025 – 02:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach der Blockade des Hamburger Flughafens hat das Gericht entschieden: Zehn Klimaaktivisten müssen Eurowings mehr als 400.000 Euro zahlen.
Mehr als 400.000 Euro – so viel müssen zehn Aktivisten der Klimaschutzgruppe Letzte Generation an die Fluggesellschaft Eurowings zahlen. Das hat das Landgericht Hamburg in einem Zivilprozess entschieden, mehr als zwei Jahre nach einer Blockade am Hamburger Flughafen.
Am 13. Juli 2023 hatten die Klimaschützer einen Zaun am Flughafen aufgeschnitten und sich so Zugang zum Gelände verschafft. Vier von ihnen klebten sich in der Nähe von Start- und Landebahnen fest. An der Aktion waren vier Frauen und sechs Männer beteiligt, die damals zwischen 19 und 63 Jahre alt waren.
Eurowings, eine Tochter der Lufthansa, hatte stellvertretend für die gesamte Lufthansa-Gruppe geklagt. Das Gericht entschied zudem: Sollten die Beklagten erneut einen Flughafen blockieren, können sie bis zu sechs Monate in Ordnungshaft genommen werden – sie kämen also ins Gefängnis.
Das Urteil fiel bereits am 20. November, wurde aber erst am Dienstag öffentlich. Es ist noch nicht rechtskräftig.









