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Home » Lawinengefahr in den Alpen: Mehrere Skifahrer tödlich verunglückt
Panorama

Lawinengefahr in den Alpen: Mehrere Skifahrer tödlich verunglückt

Von zeit-heute.deJanuar 12, 20263 Min Gelesen
Lawinengefahr in den Alpen: Mehrere Skifahrer tödlich verunglückt
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Lawinengefahr in den Alpen: Mehrere Skifahrer tödlich verunglückt

Behörden warnen

Erhöhte Lawinengefahr – Mehrere Skifahrer tödlich verunglückt


Aktualisiert am 11.01.2026 – 23:50 UhrLesedauer: 3 Min.

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Bei Lawinenabgängen in den französischen Alpen, darunter im Skigebiet La Plagne, gab es Tote. (Archivbild) (Quelle: Jean-Pierre Clatot/AFP/dpa/dpa-bilder)

Lawinenalarm in den Alpen: Gleich mehrere tödliche Unglücke hat es am Wochenende wegen Lawinen in Frankreich und Österreich gegeben. Die Gefahr bleibt hoch.

Am Wochenende hat es in Frankreich und Österreich mehrere tödliche Lawinenunglücke gegeben: Drei Skifahrer starben nach Lawinenabgängen in den französischen Alpen. Auch in Österreich kam eine Frau ums Leben, nachdem sie von Schneemassen mitgerissen worden war.

Im französischen Skigebiet La Plagne sei ein Brite, der laut französischen Medienberichten um die 50 gewesen sein soll, unter einer Schneelawine verschüttet worden. 52 Rettungskräfte, Lawinenhunde und ein Hubschrauber seien im Einsatz gewesen, hieß es unter Berufung auf eine Mitteilung des Ortes. Es habe 50 Minuten gedauert, bis der Mann unter 2,5 Metern Schnee aufgefunden werden konnte. Der Mann konnte den Berichten zufolge nicht wiederbelebt werden.

Im nahegelegenen Ort Courchevel, ebenfalls in den Savoyen, wurde den Berichten zufolge eine weitere Person unter einer Lawine verschüttet und am späten Vormittag tot aufgefunden. Das Skigebiet machte demnach dazu keine weiteren Angaben. Die regionale Tageszeitung „Le Dauphiné libéré“ berichtete zudem von mehreren verletzten Skifahrern und Snowboardern in den Orten Tignes und Orelle.

Ein 32-Jähriger starb darüber hinaus in einer Lawine in Vallorcine nahe der Grenze zur Schweiz, wie Medien weiter unter Berufung auf die Gendarmerie berichteten. Er sei abseits der Pisten unterwegs gewesen. Die Lawine habe ihn gegen einen Baum geschleudert. Er erlag seinen Verletzungen, hieß es. Einen Tag zuvor gab es bereits drei Todesopfer bei Lawinen in der Region.

Insgesamt gab es in den Savoyen am Sonntag mehrere Lawinen. Die örtliche Präfektin rief auf ihrer Facebook-Seite zur Vorsicht auf. „Um 12.30 Uhr sind die Rettungsdienste bereits bei sechs Lawinenabgängen auf verschiedenen Bergmassiven im Einsatz gewesen“, teilte sie mit. Die Lawinengefahr sei auch in den kommenden Tagen in allen Berggruppen hoch. Die Präfektin riet vom Fahren abseits der Pisten dringend ab.

Auch in Österreich gingen eine Reihe von Lawinen ab. Die Folge: eine Tote und mehrere Verletzte. Im Bundesland Tirol wurde eine 58 Jahre alte Frau in Weerberg mitgerissen, wie die Polizei mitteilte. Die Österreicherin konnte aus den Schneemassen befreit werden, doch sie starb in einer Klinik.

Unter den Verletzten waren zwei deutsche Wintersportler, die in Zürs am Arlberg auf einem Steilhang von einem Schneebrett erfasst wurden. Nach Angaben der Polizei wurden die Männer im Alter von 60 und 55 Jahren in Kliniken geflogen. In der Nähe von Kitzbühel löste ein 17-jähriger Deutscher eine etwa 350 Meter lange und 120 Meter breite Lawine aus, wie die Polizei berichtete. Dank eines Lawinenairbags überlebte er unverletzt.

Die Lawinengefahr im Westen Tirols und im Bundesland Vorarlberg bleibt auch zu Wochenbeginn hoch, wie es in den neuesten Lagebewertungen hieß. In den Allgäuer Alpen in Bayern und in der Schweiz wurde das Risiko von hoch auf erheblich zurückgestuft.

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