
Suche nach möglichen Verschütteten
Lawine rauscht durch Skigebiet – Großeinsatz am Lift
13.02.2026 – 13:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Mitten in einem Schweizer Skigebiet geht unvermittelt eine Lawine ab. Die Bergwacht sucht nach möglichen Verschütteten.
Im Skigebiet Adelboden in der Schweiz ist am Freitagvormittag eine Lawine abgegangen. Polizei, Bergwacht und alpine Spezialkräfte sind im Einsatz, um mögliche Verschüttete zu finden.
Wie eine Sprecherin der Kantonspolizei Bern t-online sagte, wurde den Beamten die Lawine um 11.15 Uhr gemeldet. Der Lawinenabgang ereignete sich demnach unterhalb eines Skilifts in Petersläägi. Ein kleiner Teil der Lawine sei auch auf eine Verbindungspiste gelangt. Nach derzeitigem Kenntnisstand gebe es keine Informationen über mögliche Vermisste. Bisher habe man auch noch niemanden in den Schneemassen gefunden, so die Sprecherin weiter. Am Nachmittag wurde der Einsatz beendet.
Von Schweizer Medien verbreitete Fotos und Videos zeigen, dass mindestens ein Rettungshubschrauber auf einer Piste landete. Spuren im Schnee deuten darauf hin, dass vor dem Lawinenabgang auch Skisportler abseits der Piste unterwegs gewesen sein dürften.
Das Skigebiet Adelboden besteht aus rund 200 Kilometern Pisten. Mehr als 30 Lifte bringen die Urlauber auf die Gipfel. Das Skigebiet wirbt mit einer Höhe von maximal 2.400 Metern mit garantierter Schneesicherheit.
Im Süden der Schweiz gilt derzeit die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Im Lawinenwarnlagebericht heißt es: „Viel Neuschnee und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Einzelne Wintersportler können an vielen Orten Lawinen auslösen. Fernauslösungen sind zu erwarten. Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind gefährlich.“









