Newsblog zur Wahl in Baden-Württemberg
Spitzenkandidat berichtet von Morddrohungen
Aktualisiert am 07.03.2026 – 18:39 UhrLesedauer: 3 Min.
Nachdem die Grünen laut Umfragen die CDU eingeholt haben, könnte sich die BW-Wahl zum echten Krimi entwickeln. Alle aktuellen Entwicklungen in unserem Wahl-Blog.
Die SPD Ulm will scheinbar Fußballfans des Zweitligisten SSV Ulm anzeigen. Das berichtet der SWR. Demnach sollen Ulm-Fans ein Großplakat der Sozialdemokraten mit Stickern des Fußballvereins beklebt haben. Im Februar hatte die SPD die Fans bereits aufgefordert, sich am alljährlichen Frühjahrsputz zu beteiligen. Der Grund: angeblich zu viele SSV-Sticker an Laternenmasten und Schildern in Ulm. Die Fans reagierten darauf mit einem Spottplakat im Stadion: „20 Prozent für euch unerreichbar, für uns kein Problem.“
Der Politologe Joachim Behnke erklärte in einem Interview über die Wahl in Baden-Württemberg mit der „Schwäbischen Zeitung“, Hagel habe im direkten Vergleich schlechtere Chancen als der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir bei der BW-Wahl 2026. „Özdemir ist der ideale Kandidat der Grünen, weil er wie Kretschmann ist. Er kann wirklich als der legitime Erbe von Kretschmann auftreten, was für Wähler wichtig ist, die keine typischen Grünen-Wähler sind“, so der Politikwissenschaftler der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen.
Die CDU habe es vor der BW-Wahl „nicht geschafft, Manuel Hagel als Person stärker zu vermarkten. Er ist zu blass geblieben. Wir wissen, dass ein Großteil der Bevölkerung ihn gar nicht kennt“. Während Cem Özdemir eine lange politische Karriere, unter anderem als Bundesminister für Landwirtschaft, vorzuweisen hat, war Manuel Hagel lange Zeit bei einer Bank beschäftigt und ist deutlich weniger bekannt; das könnte sich möglicherweise auch am Abend der Wahl in Baden-Württemberg in den Ergebnissen niederschlagen.
Etwa 80.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer helfen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf in den Wahlkabinen und an den Urnen, zählen nach Schließung der Wahllokale die richtig ausgefüllten Stimmenzettel für die Wahl in Baden-Württemberg aus. Die Arbeit bei der BW-Wahl 2026 ist ehrenamtlich, die Wahlhelfenden bekommen aber ein Erfrischungsgeld. 35 Euro bedeutet das für den Vorsitzenden und 25 Euro für die anderen. Es gibt aber einige Kommunen, die ihren Wahlhelfern mehr zahlen.












