Bei DFB-Pokalsieg
Bayern-Star verpasst Kabinen-Party: „Das sollte verboten gehören“
24.05.2026 – 09:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Bayern Münchens Konrad Laimer ist von einer Maßnahme des DFB wenig begeistert. Bei einer Frage nach seinen Gehaltsforderungen wird es amüsant.
Konrad Laimer hat die Kabinen-Party des FC Bayern nach dem 3:0-Sieg im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart verpasst und darüber deutlich seinen Unmut geäußert. „Ich war allein im Dopingraum. Das sollte verboten gehören, die Scheiße, dass du nach dem Pokalsieg zum Doping musst“, sagte er mit einem breiten Grinsen in der Mixed Zone nach dem Spiel. Er sei keine zwei Sekunden in der Kabine gewesen und froh, dass die Mannschaft nicht ohne ihn vom Stadion abgereist sei.
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„Ich habe extra die Chance vergeben, und trotzdem haben sich mich für das Doping geholt“, machte er seinem Ärger sichtlich amüsiert Luft. Kurz nach der Halbzeit hatte er völlig frei vor dem Stuttgarter Tor die Möglichkeit zum 2:0 vergeben. Und dennoch zog Laimer ein positives Fazit: „Das Spiel war toll, danach war scheiße. Ich hoffe, es geht jetzt wieder bergauf.“ Denn diese Saison mit zwei Titeln müsse „dementsprechend gefeiert“ werden.
Laimer: „Vielleicht wird Österreich Weltmeister“
In den vergangenen Wochen stand Laimer aufgrund seiner unklaren Zukunft in München im Mittelpunkt. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, doch bisher stocken die Verhandlungen, da man sich in Gehaltsfragen nicht einig werde.
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Das kommentierte auch Uli Hoeneß vor einigen Wochen bei Dazn. „Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona. Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt.“ Laimer gab sich nach dem Pokalerfolg jedoch entspannt: „Ich und der Uli sind schon immer auf einer Wellenlänge gewesen. Das ist sowieso kein Problem.“ Er sei entspannt, fühle sich „richtig wohl“ in München und wolle noch „einige Titel“ gewinnen.












