Erhebliche Einschränkungen
Haltestelle am Barbarossaplatz wird für zwei Monate gesperrt
13.04.2026 – 08:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Stadt und KVB planen die nächste Großbaustelle. Die Haltestelle am Barbarossaplatz wird dabei für acht Wochen gesperrt. Verkehrsprobleme drohen.
Der Kölner Barbarossaplatz wird im kommenden Jahr zur Großbaustelle. Ab Januar 2027 planen die Verantwortlichen der Stadt, die Haltestelle an der Neuen Weyerstraße für den Stadtbahnverkehr der Zukunft umzubauen. Dabei steht jetzt schon fest: Zwischen dem 17. Juli und dem 17. September 2027 wird die Haltestelle dabei vollständig gesperrt. Die Linien 16 und 18 werden dabei getrennt.
Der Zeitplan geht aus einer Ausschreibung hervor, die die Stadt Köln bereits Anfang April veröffentlichte. Dort sucht sie verantwortliche Bauunternehmer, die den millionenschweren Umbau übernehmen wollen. Teil der Umbauarbeiten ist unter anderem der barrierefreie Ausbau der Bahnsteige für die Linien 16 und 18. Bisher müssen dort stets die Treppen der KVB-Bahnen ausgefahren werden, um zum Bahnsteig zu gelangen.
Um den Einstieg künftig barrierefrei zu gestalten, plant die Stadt, die Gleise um bis zu 45 Zentimeter abzusenken und den Bahnsteig selbst anzuheben. „Um die Barrierefreiheit zu schaffen, wird die neue Haltestelle eine 90 Zentimeter hohe Bahnsteigkante über Schienenoberkante auf der gesamten Bahnsteiglänge von 60 Metern erhalten“, heißt es in der Ausschreibung der Stadt.
Ein Großteil der Arbeiten soll im laufenden Bahnbetrieb stattfinden. Dazu zählen beispielsweise auch Voruntersuchungen oder kleinere Maßnahmen. Provisorische Bahnsteige werden für den Zeitraum ebenfalls eingerichtet. Von Juli bis September 2027 soll die Haltestelle dann komplett gesperrt werden. Dazu heißt es in der Ausschreibung: „Mit Beginn der Bauphase 2 wird der Stadtbahnbetrieb eingestellt und die provisorischen Bahnsteige außer Betrieb genommen sowie zurückgebaut.“
Teil der Ausschreibung ist ebenfalls ein neues Leitsystem für sehbehinderte Menschen. Außerdem sollen neue Infotafeln aufgestellt und die Beleuchtung sowie das Geländer zur Neuen Weyerstraße erneuert werden. Eine Besonderheit an der Haltestelle: Die Fahrgasthäuschen werden erstmals in Köln begrünt.












