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Home » Kritik an IOC – Athleten dürfen nicht frei sprechen
Sport

Kritik an IOC – Athleten dürfen nicht frei sprechen

Von zeit-heute.deFebruar 6, 20265 Min Gelesen
Kritik an IOC – Athleten dürfen nicht frei sprechen
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Kritik an IOC – Athleten dürfen nicht frei sprechen

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Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie Kurt Klicker? Ich muss zugeben: Es ist ziemlich unwahrscheinlich – außer, Sie sind wie ich ein Kind der 90er-Jahre mit einer Vorliebe für Comics und einem ähnlich fotografischen Gedächtnis für mal obskure, mal skurrile, stets jedoch für den Alltag durch und durch unerhebliche Beobachtungen.

Nur ist diese Beobachtung gute 33 Jahre später gar nicht mehr so unerheblich.

Kurt Klicker erscheint in nur zwei Panels der Geschichte „Kokosnußfieber“ aus Micky Maus Magazin Nummer 3 vom 14. Januar 1993. Der ewig sein Glück suchende Donald Duck kündigt darin seinen Job in der Margarinefabrik für eine Anstellung auf der – so glaubt er – malerischen Insel San Galliano. Das Eiland stellt sich jedoch als einzige Enttäuschung heraus, auch kulinarisch, denn die lokale Küche kennt nur Gerichte mit Kokosnuss als Hauptzutat. In der Firmenkantine aber schöpft der desillusionierte Erpel kurz Hoffnung auf Abwechslung, als sich ein Arbeitskollege einen Nachschlag holt – ehe er ernüchternd aufgeklärt wird: „Das ist Kurt Klicker! Dem ist das Kokusnußessen so aufs Gemüt geschlagen, dass er das Zeugs echt gern futtert!“

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(Quelle: Foto: Collage aus Privatarchiv David Digili)

Sie verzeihen mir die lange und ungewöhnliche Herleitung: Der Fußball und seine Erfüllungsgehilfen der TV-Sender und Streamingdienste haben uns nämlich alle zu Kurt Klickers gemacht. Uns als Berichterstatter ebenso wie die zahllosen Fans, dankbar für jedes Spiel, jede Randgeschichte, jeden Klick, jede Live-Übertragung. Bis wir uns irgendwann einreden, dass uns diese an biblisch-sündige Völlerei grenzende Überversorgung tatsächlich Woche für Woche wieder ganz unglaublichen Spaß macht. Von der immer größeren körperlichen Belastung der Spieler angesichts immer vollerer Terminkalender ganz abgesehen.

Daher freuen wir uns – und wiederholten Rückmeldungen zufolge auch viele treue t-online-Leser sich –, wenn neben dem Platzhirsch Fußball dann auch mal andere Sportarten zu ihrem Recht kommen und wir dabei mithelfen können.

So wie in den kommenden Wochen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Meine geschätzten Kollegen Melanie Muschong und Benjamin Zurmühl werden beginnend mit der heutigen Eröffnungsfeier vom 6. bis zum 22. Februar täglich ausführlich von Schießstand und Schanze, aus Eiskanal und Eisstadion berichten. Themen gibt es genug – auch solche, die nicht vorrangig den Sport in den Mittelpunkt stellen. Sondern auch mal die Verbände, die Funktionäre, die Bürokraten, die ihm vorstehen.

Beispielsweise ist es möglich bis wahrscheinlich, dass angesichts der fortschreitenden politischen, gesellschaftlichen und überhaupt zivilisatorischen Selbstzerstörung der USA auch in Mailand und Cortina d’Ampezzo US-amerikanischen Athletinnen und Athleten Fragen zur Lage in ihrer Heimat gestellt werden. Die angekündigte und wenig schlüssig erklärte Anwesenheit von ICE-Beamten in Italien hat bereits Aufruhr erregt.

Klare Worte: Lindsey Vonn auf einer Pressekonferenz vor Start der Olympischen Spiele.Vergrößern des Bildes
Klare Worte: Lindsey Vonn auf einer Pressekonferenz vor Beginn der Olympischen Spiele. (Quelle: IMAGO/FRANCESCA VIECELI / ipa-agency)

„Ich habe Familie und Freunde in Minnesota, wo ich aufgewachsen bin“, sagte die große Skirennfahrerin Lindsey Vonn erst am Mittwoch auf einer Pressekonferenz vor Beginn der Spiele. Sie denke schweren Herzens an all die Menschen zu Hause, so die 41-Jährige. „Ich glaube, das Beste, was ich tun kann, ist, genau das zu tun, was ich gesagt habe: aufrechtzubleiben, Hoffnung zu haben und der Welt zu zeigen, was Amerika ist, wer wir als Menschen sind, denn wir sind mehr als das, was gerade passiert.“

Auch andere Olympioniken aus den Vereinigten Staaten äußerten sich unmissverständlich und besorgt über die Entwicklungen unter einer enthemmten Regierung des moralischen Irrsinns. Die hochdekorierte Skilangläuferin Jessie Diggins erklärte schon Ende Januar zu den Ereignissen in Minnesota, es sei schwer, „sich so machtlos zu fühlen, nichts dagegen tun zu können“. Eiskunstläuferin Alysa Liu rief über Instagram ihre Follower dazu auf, ihre Abgeordneten davon zu überzeugen, dass sie gegen eine Erhöhung der finanziellen Mittel des Heimatschutzministeriums stimmen – diesem untersteht die umstrittene ICE-Behörde.

„Citius, Altius, Fortius – Communiter“, zu Deutsch: „Schneller, höher, stärker – Gemeinsam“ lautet seit Juli 2021 der offizielle Wahlspruch des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), besonders stolz ist man in der Zentrale in Lausanne auf den neuen Zusatz „gemeinsam“, der „die Solidarität und den Zusammenhalt in der Welt“ betonen soll. Der Fußball-Weltverband Fifa hatte sich vor gut 20 Jahren unter ähnlichen Vorsätzen „For the Game. For the World“ auf die Fahnen geschrieben. „Für das Spiel. Für die Welt“ also – ein generisches Motto, über das die „Neue Zürcher Zeitung“ einst schrieb, dass noch zu Zeiten des früheren Weltfußballchefs Sepp Blatter „niemand wusste, was das überhaupt bedeuten sollte“.

Was solche substanzlosen Stanzen allerdings nicht bedeuten, das wissen IOC und Fifa ganz genau und machen es stets unmissverständlich klar: Redefreiheit für ihre Athletinnen und Athleten gibt es nur zu bestimmten Anlässen. Vonn, Diggins oder Liu haben sich so dezidiert politisch daher auch im Vorfeld dieser Olympischen Spiele geäußert – während der eigentlichen Wettbewerbe, im großen Rampenlicht, ist im Grunde jeder Satz, jede Geste, alles, das über das sportliche Geschehen hinausgeht, unerwünscht, kann sogar Strafen nach sich ziehen.

Schwierig wie bedauerlich ist es, dass die großen Sportverbände wieder einmal ihrer eigentlichen Verantwortung nicht gerecht werden und sich angesichts besorgniserregender Entwicklungen weltweit verbiegen, als hätten sie einen Kurs bei Uri Geller belegt. Der Sport und die Verbände, die ihn leiten, laufen Gefahr, auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen – nicht zum ersten Mal in seiner langen und wenig ruhmreichen Historie. Turniere wurden in mörderischen Diktaturen ausgerichtet (Olympia 1936 in Nazi-Deutschland, die Fußball-WM 1978 unter Argentiniens Militärjunta, die Fußball-WM 2018 in Russland nach der Annexion der Krim). Mit Extremsituationen wurde beschämend umgegangen (Olympia-Attentat 1972). Ländern mit zweifelhaften Menschenrechtsbilanzen wurde Gelegenheit zum Sportswashing gegeben (Katar 2022). Sie haben nicht dazugelernt.

Deutschlands Diktator Adolf Hitler (M.) mit IOC-Präsident Henri de Baillet-Latour (li.) beim Einmarsch ins Berliner Olympiastadion: Die Spiele 1936 gelten noch heute als Fallbeispiel für die Vereinnahmung des Sports für politische Propaganda.Vergrößern des Bildes
Deutschlands Diktator Adolf Hitler (M.) mit IOC-Präsident Henri de Baillet-Latour (l.) beim Einmarsch ins Berliner Olympiastadion: Die Spiele 1936 gelten noch heute als Fallbeispiel für die Vereinnahmung des Sports für politische Propaganda. (Quelle: imago stock&people/imago-images-bilder)

Es ist eine Fallstudie in Schizophrenie für jeden Psychologen. Mächtige Verbände, die nur zu gern zeigen, dass sie mächtige Verbände sind und sich ebenso gern als Bastionen im Kampf für Völkerverständigung gerieren – sich aber mindestens schwer damit tun, wenn ihre Protagonisten in ihrem vielleicht größten Moment für diese Werte einstehen wollen. Wo bleibt da die Zwangsjacke?

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