Alfons Schuhbeck
TV-Koch meldet sich nach langer Pause zurück
Aktualisiert am 05.11.2026 – 17:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Der krebskranke TV-Koch meldet sich bei einer Veranstaltung per Videobotschaft und richtet persönliche Worte ans Publikum. Doch seine Zukunft bleibt ungeklärt.
Am Mittwochabend meldete sich Alfons Schuhbeck mit einem Update über seinen Gesundheitszustand. Der 77-jährige Koch erschien bei einer Veranstaltung in München nicht persönlich, sondern wurde per Videobotschaft eingeblendet. Das berichtet die „Abendzeitung“.
Der Küchenmeister und Kochbuch-Autor richtete sich bei der VIP-Premiere von „HULLIS – Die Dinnershow“ in einem zuvor aufgenommenen Clip an das Publikum – und bekam großen Applaus. In dem kurzen Video sitze Schuhbeck an einem Schreibtisch und spreche frontal in die Kamera, berichtete die Zeitung. Sein Gesicht habe schmaler gewirkt als früher.
Roberto Blanco und Stefan Mross unter den Gästen
In seiner Botschaft bat Schuhbeck die Gäste, auf ihre Gesundheit zu achten. Und er hatte noch einen werblichen Rat: „Wenn ihr mal eure Sorgen vergessen wollt oder nicht gut drauf seid, dann geht ins ‚Hullis‘. Das ist ja wie eine Therapie“, sagte der gebürtige Bayer. Den Gästen wünschte er viel Spaß, dem Team gutes Gelingen. Auch Schlagersänger Roberto Blanco und Moderator Stefan Mross waren unter den Gästen der Dinnershow.
Es war nicht das erste Mal, dass Schuhbeck die „Hullis“-Premiere auf diese Weise begleitete. Bereits im vergangenen Jahr hatte er sich mit einer aufgezeichneten Videobotschaft an die Gäste gewandt. Er selbst war von Oktober 2008 bis Herbst 2022 gastronomischer Gastgeber der Dinnershow „Schuhbecks teatro“.
Zuletzt machte der bekannte TV-Koch Schlagzeilen mit einem Prozess gegen ihn vor dem Landgericht München wegen mehrfacher Insolvenzverschleppung. Schuhbeck wurde zu einer Gesamtstrafe von vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Während seiner Haftzeit machte er eine unheilbare Krebserkrankung publik und befindet sich seitdem auf freiem Fuß. Ob er wieder hinter Gittern muss, prüft die Staatsanwaltschaft noch. Das dafür notwendige Sachverständigengutachten liege zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor, berichtet die „Abendzeitung“ unter Berufung auf die Behörde.











