
Gold-Favorit scheidet deswegen beinahe aus
Krasser Schiedsrichter-Fehler beim Eishockey
18.02.2026 – 21:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Schiedsrichter-Fehler gehören im Sport dazu. Beim Eishockey-Spiel zwischen Kanada und Tschechien hätte ein solcher fast schwerwiegende Folgen gehabt.
Auf dramatische Art und Weise erreichte die Eishockey-Mannschaft Kanadas das Halbfinale der Olympischen Spiele. Im Viertelfinale setzten sich die Turnier-Mitfavoriten mit 4:3 nach Verlängerung gegen Tschechien durch.
Der europäische Underdog hielt lange Zeit gut mit, das Spiel war über die gesamte Spieldauer ausgeglichen. Das lag aber unter anderem auch an einem schweren Schiedsrichter-Fehler. Denn wie Kamera-Aufnahmen belegen, standen bei Tschechien zeitweise sechs statt der erlaubten fünf Feldspieler auf dem Eis. Die Szene ereignete sich im letzten Drittel, etwa acht Minuten vor Spielende.
Beim Spielstand von 2:2 waren sechs tschechische Feldspieler in der eigenen Verteidigungszone – ein schwerwiegender Wechselfehler, der von den Schiedsrichtern hätte unterbunden werden müssen. Die Folgen der irregulären Überzahl zeigten sich sofort: In dem Spielzug stellte Tschechien nach erfolgreicher Verteidigung auf 3:2. Das Tor zählte, der Fehler fiel dem Schiedsrichter-Gespann offenbar nicht auf. Kanada konnte aber noch in der regulären Spielzeit ausgleichen, bevor sie das Spiel in der Overtime auf ihre Seite zogen.
Weil Tschechien am Ende aus dem Turnier ausgeschieden ist, dürfte das Echo auf den Fehler wohl nicht ganz so groß ausfallen. Aber klar ist auch: Durch das in Überzahl erzielte Tor Tschechiens musste Kanada letztendlich in die Verlängerung, welche die Mannschaft zusätzlich Kraft kostete. Laut Regelbuch hätten die Tschechen nach dem Vergehen zwei Minuten in Unterzahl agieren müssen.










