
Verlockende Rendite, teure Falle
Online-Tool: So entlarven Anleger Betrugsangebote im Netz
Aktualisiert am 05.02.2026 – 12:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Online-Geldanlagen wirken seriös, sind es aber nicht immer. Wer die Warnsignale kennt, kann sich vor teuren Fehlern schützen.
Wer Geld anlegen möchte, tut dies vielleicht gerne von zu Hause aus. Egal, ob es um Investitionen in Kryptowährungen, Differenzkontrakte oder den Devisenhandel geht: Dank des Internets geht das schnell und ist auch recht einfach. Doch umso leichter ist es auch, in eine Falle zu tappen.
Anlagebetrug ist im Netz keine Seltenheit. Wer keinen direkten Ansprechpartner hat, kann echte Angebote kaum von unseriösen unterscheiden. Für eine erste Einschätzung gibt es inzwischen auch kostenlose Online-Checks, etwa den „Fake-Check Geldanlage“ der Verbraucherzentrale.
Um eine Einschätzung treffen zu können, stellt das Tool zuerst einmal ein paar Fragen rund um die Investition. Dabei sind die folgenden Informationen relevant:
Nachdem alle Fragen mit dem Tool beantwortet wurden, gibt es eine grobe Einschätzung, ob das Angebot als seriös eingestuft wird oder nicht. Dort steht dann beispielsweise, ob es Ungereimtheiten gibt oder ob es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Betrug handeln könnte.
Vorsicht: Das Tool ersetzt keine individuelle Rechts- oder Finanzberatung, teilt die Verbraucherzentrale mit. Es kann lediglich dabei helfen, zu erkennen, wann eine solche Beratung sinnvoll sein könnte.
Doch schon bevor das Tool zum Einsatz kommt, gibt es einige Merkmale bei Angeboten, bei denen die Alarmglocken läuten sollten. So gilt immer Vorsicht, wenn hohe Gewinne ohne Risiko versprochen werden, so die Verbraucherzentrale Bayern. Auch ein starker Zeitdruck kann ein Indiz für eine trügerische Investition sein.
Zusätzlich dazu kann die Art des Kontaktes auch ein Indiz sein. So wird bei unseriösen Angeboten der Kontakt oft hauptsächlich per Telefon, Messenger, Social Media oder E-Mail aufgenommen. Gibt es deutliche Warnzeichen wie diese, sollte auf keinen Fall Geld überwiesen werden, rät die Verbraucherzentrale Bayern.










