Bis zu 100 neue Jobs entfallen
Nach fast zehn Jahren Planung: Haribo gibt Neubau auf
29.09.2026 – 11:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Haribo verwirft den geplanten Neubau in Neuss-Holzheim. Statt 300 Millionen Euro zu investieren, will der Konzern sein bestehendes Maoam-Werk modernisieren.
Haribo gibt seine Pläne für das neue Werk in Neuss auf. Das Unternehmen will stattdessen seinen bestehenden Maoam-Standort in der Stadt weiterentwickeln. Zuerst hatte die „Neuß-Grevenbroicher Zeitung“ über die Entscheidung berichtet. Haribo habe den Neusser Bürgermeister Reiner Breuer bereits am Montag über die Pläne informiert.
Als Grund für den Verzicht auf den Neubau verweist Haribo auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Globale Krisen hätten Baukosten erhöht und große Investitionen schwerer planbar gemacht. Ein Unternehmenssprecher erklärte, ein Projekt dieser Größenordnung erfordere Planungssicherheit sowie einen verlässlichen und kalkulierbaren Zeit- und Kostenrahmen.
Haribo will das vorhandene Werk in Neuss nun schrittweise weiterentwickeln und modernisieren. Dort produziert das Unternehmen bereits seit den 1980er-Jahren Süßwaren der Marke Maoam.










