
Komiker lebt in Hamburg
Atze Schröder: Eine Angst begleitet ihn bis heute
23.01.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Ehrliche Worte von Atze Schröder: Im NDR spricht der Komiker über eine Angst, die ihn sein Leben lang begleitet. Außerdem erklärt er, was ihn weiterhin auf die Bühne treibt.
Dauerwelle, getönte Fliegerbrille, immer einen flotten Spruch im Ruhrgebiets-Dialekt auf den Lippen: Atze Schröder steht wie kaum ein anderer für Selbstbewusstsein. Im Talk mit „DAS!“-Moderatorin Ilka Petersen ließ der Wahl-Hamburger nun eine andere Seite durchscheinen. Eine bestimmte Angst habe den erfolgreichen Komiker sein ganzes Leben lang begleitet.
Auf dem roten NDR-Sofa stellte Atze Schröder sein neues Bühnenprogramm „Lovemachine“ vor. Seit Kurzem tourt der 60-Jährige damit durch Deutschland. Ans Aufhören denkt er auch nach fast drei Jahrzehnten in der Öffentlichkeit nicht.
„Du machst Comedy nur noch für dich selbst. Heißt das, du machst nur noch das, worauf du Lust hast?“, fragte Petersen, als es um den Lebensweg des Komikers geht. Schröder antwortete mit einem klaren „Ja“ und schob hinterher: „Ich mache das natürlich schon auch fürs Publikum, weil ich es liebe, wenn es funktioniert und wenn die Hölle los ist in der Halle.“
Für seinen Lebensunterhalt stehe er längst nicht mehr auf der Bühne. „Wenn ich jetzt noch aus finanziellen Gründen losziehen müsste, dann wäre ich ja wirklich bekloppt“, sagte er.
So entspannt mit Geld umzugehen, musste Atze Schröder allerdings erst lernen. „Du hattest doch immer Angst davor, im Alter kein Geld zu haben, oder?“, hakte die Moderatorin nach. Der 60-Jährige bestätigte, dass ihn dieses Thema sein Leben lang begleitet habe: „Ich komme aus einer Familie, wo nie viel Geld da war und diese Angst, da wieder hin zurückzukehren finanziell, die lässt einen, glaube ich, nicht los.“ Er lebe sparsam und habe „richtig viel“ gearbeitet.
Für Atze Schröders Fans ist das eine gute Nachricht. „Wenn ich jetzt irgendwo auf der Bühne stehe oder auf diesem Sofa sitze, kannst du sicher davon ausgehen, dass ich total Lust darauf habe“, stellt der Wahl-Hamburger klar. Mit Geld könne man ihn nicht mehr kriegen.











