
Bei Auftritt in Essex
König Charles III. mit Fragen konfrontiert – Polizei greift ein
06.02.2026 – 18:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Während eines Termins wird der britische Monarch mit Zwischenrufen auf die Epstein-Verbindungen seines Bruders angesprochen. Seine Reaktion spricht Bände.
König Charles III. und Königin Camilla besuchten die Grafschaft Essex – waren aber wohl nicht auf die Konfrontation mit kritischen Einwohnern vorbereitet. Wie in den sozialen Medien zu sehen ist, befand sich der 73-jährige Richard Gadd in der Menge. Er rief dem Monarchen zu: „Charles, Charles, haben Sie die Polizei unter Druck gesetzt, mit den Ermittlungen gegen Andrew zu beginnen?“ Eine weitere Person soll laut Medien gerufen haben: „Eure Majestät, wird Ihre Familie bei der Epstein-Untersuchung helfen? Haben Sie eine Botschaft für die Opfer?“
Sowohl der König als auch die Königin übergingen die Zwischenrufe, reagierten darauf nicht. Dafür aber die Polizei. Auf Fotos ist zu sehen, wie zwei Beamte Richard Gadd zur Seite begleiten. „Wenn Sie nicht der Meinung sind, dass diese Menschen Gerechtigkeit verdienen, dann tut es mir leid“, sagte der Demonstrant zu den Polizisten. In seinen Augen dürfe Andrew „nicht ungeschoren“ davonkommen. Zu einer Festnahme soll es laut Medien aber nicht gekommen sein.
Charles‘ Bruder Andrew Mountbatten-Windsor steht seit Jahren wegen seiner Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in der Kritik. Der 65-Jährige soll Epsteins Missbrauchsring genutzt haben, um selbst Mädchen und junge Frauen zu missbrauchen. Sein bekanntestes mutmaßliches Opfer ist Virginia Giuffre. Sie kämpfte bis zu ihrem Tod im vergangenen Jahr für Gerechtigkeit.
Andrew bekam die Konsequenzen des Skandals bereits zu spüren: Er nimmt keine öffentlichen Termine mehr für die Königsfamilie wahr, hat mittlerweile auch alle Ehren inklusive seines Prinzentitels verloren. Er gilt als gefallener Prinz.











