
Epstein-Skandal um Bruder Andrew
König Charles III. bricht sein Schweigen
Aktualisiert am 09.02.2026 – 19:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach den jüngsten Enthüllungen wuchs der Druck auf den Monarchen. Jetzt äußert er sich.
Andrew Mountbatton-Windsor kam in den vergangenen Wochen weiter in Bedrängnis, nachdem neue Dokumente zum Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht worden waren. Sie belegen einmal mehr die enge Beziehung zwischen dem Bruder von König Charles III. und dem verurteilten Sexualstraftäter.
Mit der Veröffentlichung wuchs auch der Druck auf den Monarchen. Bei Auftritten wurde er in den vergangenen Tagen mit Zwischenrufen auf den Skandal angesprochen. „Wie lange wussten Sie über Andrew Bescheid?“, rief ein Passant dem König etwa zu. Nun sah er sich offenbar gezwungen, zu reagieren. Der Palast hat ein Statement herausgegeben.
Ein Sprecher des Buckingham-Palasts verkündete: „Der König hat in Worten und durch beispiellose Aktionen seine tiefe Besorgnis über die immer wieder auftauchenden Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Verhalten von Herrn Mountbatten-Windsor deutlich gemacht.“ Der König sichere in dem Fall seine Unterstützung bei einer möglichen Aufklärung zu: „Obwohl es Herrn Mountbatten-Windsor obliegt, sich zu den konkreten Vorwürfen zu äußern, sind wir, falls die Thames Valley Police mit uns Kontakt aufnimmt, selbstverständlich bereit, sie zu unterstützen.“ Die Behörde hatte zuvor verkündet, sie prüfe Vorwürfe, wonach Andrew in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente Jeffrey Epstein weitergegeben haben könnte.
Im Namen von Charles und auch seiner Ehefrau Königin Camilla heißt es in dem Statement weiter: „Wie bereits erwähnt, galten und gelten die Gedanken und das Mitgefühl Ihrer Majestäten den Opfern jeglicher Form von Missbrauch.“
Kurz vor der Stellungnahme des Königs hatten auch sein Sohn, Thronfolger Prinz William, und dessen Ehefrau Prinzessin Kate ihr Schweigen gebrochen: „Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind“, hieß es am Montagmorgen aus dem Kensington-Palast. „Ihre Gedanken sind weiterhin bei den Opfern“, so der Sprecher des Ehepaares.










