Er moderierte im WDR
Kölner TV-Urgestein und Tochter trennen 74 Jahre
29.09.2026 – 14:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Jean Pütz gehört zu Deutschlands Urgesteinen in Sachen Fernsehunterhaltung. Seine Tochter nennt den gebürtigen Kölner „besonders“.
TV-Urgestein Jean Pütz wurde am 21. September 1936 in Köln geboren – in diesem Jahr feierte er seinen 90. Geburtstag. Bekannt wurde Pütz in den 70er-Jahren mit der Moderation von Sendungen, die sich mit Naturwissenschaften und Technik beschäftigten. So stand er etwa 1972 für die WDR-Sendung „Einführung in die Elektronik“ vor der Kamera. Von 1974 bis 2004 moderierte er für den Sender die „Hobbythek“. Nach seiner Zeit beim WDR war Pütz ab 2005 unter anderem auch im ZDF zu sehen.
Aus seiner ersten Ehe hat Pütz einen Sohn, der 1959 zur Welt kam, mit seiner dritten Ehefrau Pina Coluccia folgte 1999 ein weiterer Sohn, ehe 2010 seine jüngste Tochter Julie zur Welt kam. Bei der Geburt war Pütz bereits 74 Jahre alt.
Anlässlich seines 90. Geburtstag sagte Julie nun im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung, dass sie über das Alter ihres Vaters nicht weiter nachdenken würde.
- Kein „Kölner Treff“ am Freitag: Das zeigt der WDR stattdessen
- Weitreichende Maßnahmen: WDR streicht Angebote und lässt Stellen unbesetzt
Trotz des hohen Altersunterschieds hätten die beiden sogar einiges gemeinsam, betont Pütz‘ Tochter in der Zeitung. So seien sie beide neugierig und auch etwas stur. Von den Eltern anderer Kinder aber unterscheide sich Jean Pütz da schon deutlich. „“Er ist besonders, interessiert sich für unfassbar viele Dinge und erzählt Geschichten aus seinem Leben, die Väter meiner Freunde nicht erzählen können“, beschreibt Julie ihren prominenten Vater.

Kölner Moderator Jean Pütz will 100 Jahre alt werden
Auch unterstütze Pütz die 15-Jährige bei ihrer großen Leidenschaft, dem Reitsport. So begleite er seine Tochter regelmäßig zu Turnieren und ermutige sie dazu, an ihrem Traum, bei großen Wettkämpfen teilzunehmen, festzuhalten. Laut „Bild“ habe aber auch Pütz noch einen Traum: Er wolle mit seiner Tochter auf deren Abiball tanzen.
Für seinen Tod plant der Moderator aber auch schon vor. So habe sich Pütz bereits eine Gruft auf dem Kölner Melaten Friedhof für seine letzte Ruhe gesichert – in der Platz für insgesamt 18 Verstorbene sei. Doch eilig hat es Pütz nicht, sein letztes Domizil zu beziehen. So sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit Blick auf seinen 90. Geburtstag: „Ich will ja jetzt auch noch 100 werden.“











