
Nicht wissenschaftlich belegt ist hingegen, dass Knoblauch dabei hilft, das Hautbild zu verbessern und Pickel sowie Mitesser zu reduzieren.
Aber aufgepasst: Große Mengen rohen Knoblauchs können auch schaden und beispielsweise den Verdauungstrakt reizen und Symptome wie Sodbrennen, Blähungen oder Durchfall verursachen. Besonders Menschen mit empfindlichem Magen sollten daher vorsichtig sein.
Hinzu kommt: Einige Menschen können allergisch auf Knoblauch reagieren, was zu Symptomen wie Hautausschlägen, Juckreiz oder Atembeschwerden führen kann. Auch der direkte Kontakt mit rohem Knoblauch kann bei empfindlichen Personen Hautreizungen verursachen. Mehr zur Knoblauchallergie lesen Sie hier.
Wechselwirkungen mit Medikamenten sind ein weiteres, oft unterschätztes Problem. Knoblauch kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen, insbesondere solcher, die zur Blutverdünnung, zur Kontrolle von Bluthochdruck oder zur Behandlung von HIV eingesetzt werden. Wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen und häufig Knoblauch essen, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.
Und: Einer der bekanntesten Nachteile von Knoblauch ist der unangenehme Mundgeruch, der nach dem Verzehr auftreten kann. Dafür verantwortlich sind die Schwefelverbindungen. Fünf schnelle Tipps, die gegen Mundgeruch helfen können, finden Sie hier.
Knoblauch ist reich an Antioxidantien, Vitaminen und schwefelhaltigen Verbindungen wie Allicin, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten: Sie stärken das Immunsystem, senken Blutdruck und Cholesterin und fördern die Herzgesundheit.
Jeden Tag Knoblauch zu essen, kann also eine wertvolle Ergänzung einer gesunden Ernährung sein. Es kommt aber immer auf die individuelle Verträglichkeit an. Bei bestehenden Gesundheitsproblemen oder der Einnahme von Medikamenten sollten Sie den Konsum mit einem Arzt absprechen. Ansonsten können Nebenwirkungen wie Sodbrennen, Blähungen oder Hautreizungen auftreten.










