
Der Beamtenbund dbb will nach einer Auftaktkundgebung an den Landesbrücken in die Hafencity marschieren, wo Gewerkschaftsmitglieder den Angaben zufolge ein Zeichen setzen und an den Magellan-Terrassen in die Elbe steigen wollen. So wolle man die „gefühlte Kälte der Arbeitgeberpolitik“ symbolisieren, hieß es.
In Schleswig-Holstein rufen neben Verdi auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP), der IG BAU und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf. Die Beschäftigten der AOK NordWest wollen in Schleswig-Holstein ebenfalls streiken, die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) kündigten Warnstreiks ab Mittwoch an. Von dem Warnstreik betroffen sind demnach Fahrten im Hamburger Westen und in den schleswig-holsteinischen Kreisen Pinneberg und Segeberg.
Im Osten Deutschlands haben die Gewerkschaften ebenfalls zu Streiks am Dienstag aufgerufen. In Sachsen sind unter anderem Landesbehörden und Studentenwerke von dem Ausstand betroffen. Auch an den Universitäten und Hochschulen in Dresden und Chemnitz ist mit Ausfällen zu rechnen. Wie der MDR berichtet, sollen auch Einrichtungen in Meißen, Bautzen, Görlitz, im Erzgebirgskreis, Mittelsachsen und im Vogtlandkreis sowie in Chemnitz und Dresden betroffen sein, hier etwa die Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek. An der Uniklinik Leipzig gab es bereits am Montag einen Warnstreik.
Auch Beschäftigte in Verwaltungen, an Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt sind zum Streik aufgerufen. Nach Angaben des Verdi-Bezirks Sachsen-Anhalt Süd sind hier Landesverwaltung, die Martin-Luther-Universität, die Hochschule Merseburg, das Uniklinikum Halle und die Franckeschen Stiftungen betroffen. In Thüringen sind zudem Beschäftigte des Universitätsklinikums Jena, von Ministerien, Landratsämtern, Hochschulen, Schulen und Schulhorten, Kindergärten sowie des Studierendenwerks aufgerufen, zu streiken.











