
Armaturenhersteller verliert Wegbereiter
Trauer um Unternehmer Klaus Grohe
Aktualisiert am 06.01.2026 – 13:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Er prägte Hansgrohe jahrzehntelang und baute den Armaturenhersteller zum Weltmarktführer aus. Jetzt trauert das Unternehmen um den Sohn des Firmengründers.
Klaus Grohe, langjähriger Chef des Armaturenherstellers Hansgrohe, ist verstorben. Wie das Unternehmen mit Sitz in Schiltach im baden-württembergischen Kreis Rottweil mitteilte, starb Grohe bereits am 3. Januar im Alter von 88 Jahren.
Der Vorstandsvorsitzende Hans Jürgen Kalmbach erklärte: „Mit Klaus Grohe verlieren wir unseren Wegbereiter, der bis zuletzt als Ehrenvorsitzender unseres Aufsichtsrats die Entwicklung von Hansgrohe mit großem Interesse und Engagement verfolgte“. Klaus Grohe habe das Unternehmen maßgeblich geprägt. „Wir sind ihm dafür sehr dankbar und werden ihn und seine Ratschläge vermissen.“
Grohe, jüngster Sohn des Firmengründers, hatte die Geschicke von Hansgrohe fast fünf Jahrzehnte lang gestaltet. 1968 war er nach seinem Studium in den väterlichen Betrieb eingetreten. Von 1999 an war er Vorstandsvorsitzender und von 2008 bis 2015 Vorsitzender des Aufsichtsrats. Mit seinen visionären Ideen habe er das Familienunternehmen zu einem globalen Player der Sanitärbranche gemacht, so das Unternehmen weiter.
Außerhalb der Sanitärwelt ist der Konzern seit Jahren auch durch sein Sportsponsoring bekannt, etwa für das Radteam Red Bull-Bora-hansgrohe.











