Phishing-Masche
Betrüger haben es auf Klarna-Kunden abgesehen
Aktualisiert am 11.04.2026 – 11:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Kriminelle verschicken derzeit Mahnungen im Namen des Zahlungsdienstes Klarna. Empfänger der Nachricht sollten reagieren.
Betrüger haben derzeit Klarna-Kunden im Visier. Das berichten die Verbraucherzentralen auf ihrer Webseite. Demnach verschicken Kriminelle vermehrt Nachrichten, in denen sie eine angeblich offene Rechnung im Namen von Klarna anmahnen.
In der E-Mail wird demnach behauptet, eine Zahlung sei trotz mehrfacher Erinnerung nicht eingegangen. Durch den Hinweis, dass die Zahlung jetzt kurzfristig erfolgen müsse, wird Druck auf die Empfänger aufgebaut, heißt es.
Zudem drohten die Absender mit Einschränkungen des Klarna-Kontos, falls die Zahlung nicht rechtzeitig eingehen sollte. Das Ziel dieser Masche ist es, Betroffene zu einer schnellen Reaktion zu bewegen.
Mehrere Hinweise sprechen laut der Verbraucherschützer dafür, dass es sich um eine gefälschte Nachricht handelt. Dazu zählen unpersönliche Anreden, auffällige oder unseriöse Absenderadressen sowie enthaltene Links in der E-Mail. Auch die Drohung mit Kontoeinschränkungen ist ein typisches Mittel von Betrügern.
Die Nachricht wirkt auf den ersten Blick offiziell und enthält sogar Formulierungen, die auch echte Zahlungserinnerungen aufweisen, so die Verbraucherschützer weiter. Genau das macht die Nachrichten so gefährlich.
Klarna selbst warnt auf seiner Seite vor der Betrugsmasche. Kriminelle versuchen demnach, die Empfänger der Phishing-Nachrichten dazu zu bringen, „Geld zu senden, personenbezogene Daten preiszugeben oder Zugang zu deinen Konten zu gewähren“. Der Zahlungsdienstleister hat eine Seite eingerichtet, über die Empfänger solcher Betrugsnachrichten diese melden können.
Empfänger sollten solche Aufforderungen ignorieren und nicht auf enthaltene Links klicken. Es wird empfohlen, die E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um sensible Daten zu schützen.
Wer ein Klarna-Konto besitzt, sollte die offizielle Website oder App prüfen. Dort lässt sich schnell feststellen, ob tatsächlich eine offene Forderung besteht – oder ob es sich um einen Betrugsversuch handelt.











