Soko „Motor“ findet verdächtige Dinge
Kirchen-Hausmeister wohl in seinem Auto getötet
Aktualisiert am 13.03.2026 – 15:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Rücklichter leuchten, im Auto sitzt ein Mann und tippt auf seinem Handy. Am nächsten Tag ist der Kirchen-Hausmeister tot. Jetzt hat die Sonderkommission „Motor“ Neuigkeiten.
In Baden-Württemberg hat die Polizei einen toten Mann in dem von ihm genutzten Auto gefunden. Mittlerweile gehen die Beamten davon aus, dass der Kirchen-Hausmeister Ende Februar in der 8.000-Einwohner-Stadt Neuenbürg umgebracht wurde, während er in seinem parkenden Ford saß. Der Fundort sei mutmaßlich der Tatort, sagte ein Polizeisprecher t-online.
Wie die Beamten am Freitag außerdem mitteilten, haben die Ermittler der Sonderkommission „Motor“ inzwischen rund 200 Spuren, denen sie nachgehen. Das Landeskriminalamt ist in die Ermittlungen eingebunden.
Die Beamten setzen unter anderem Hoffnung auf mehrere Gegenstände, die Polizeitaucher in den vergangenen Tagen aus der nahen Enz gezogen haben. Jetzt werde geprüft, „inwiefern diese im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten“, teilte die Polizei mit. Ob es sich bei den Gegenständen etwa um eine Maskierung, Handschuhe oder auch eine mögliche Tatwaffe handeln könnte, wollte der Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.
Ebenfalls unklar bleibt, wie der Kirchen-Hausmeister in der Nacht zum 25. Februar getötet wurde. „Alles spricht für Gewalteinwirkung von außen“, sagte der Polizeisprecher. Details nannte er nicht.
Zeugen hatten das spätere Opfer am Abend zuvor noch in dem parkenden Wagen gesehen. „Die Rücklichter waren an“, zitierte die „Bild“-Zeitung eine Anwohnerin. „Im Auto sah ich einen Mann, der auf einem Handy herumtippte.“
Ob die Beamten bereits einen Tatverdächtigen im Visier haben, ist unklar. „Wir haben aktuell noch keine Personen festgenommen“, sagte der Polizeisprecher am Freitag lediglich. Auch ein mögliches Motiv sei weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.












