
Der Film bietet eine frische, unterhaltsame Perspektive auf das Spionagegenre. „Kingsman“ ist eine Hommage an Klassiker wie „James Bond“ und „Mit Schirm, Charme und Melone“, bricht aber selbstironisch mit Genre-Klischees, ohne zu überspitzt wie „Austin Powers“ zu sein. Die feine Gratwanderung aus Action, Humor und Selbstironie hat sich Regisseur Matthew Vaughn auf die Fahnen geschrieben. Die Mischung funktioniert bei Fans und Kritikern und macht „Kingsman: The Secret Service“ auch über zehn Jahre nach Erscheinen sehenswert.
Der Dreh eines Actionfilms birgt Herausforderungen. Viele Kulissen waren aufwändig inszeniert, wie die Verfolgungsjagd am Anfang. Am beeindruckendsten ist die Szene in der Kingsman-Akademie, in der der Raum mit Wasser vollläuft. Die schockierten Reaktionen der Schauspieler waren echt, denn ein Computerfehler setzte das Set überraschend unter Wasser.
Regisseur Vaughn erzählt im „Empire“-Magazin, dass ein technischer Defekt die geplante Szene im Chaos enden ließ. Plötzlich stand das gesamte Set inklusive Crew und Equipment unter Wasser, und alle mussten sich retten. Vaughn sagt: „Diese Schauspieler haben nicht so getan als ob, sie waren absolut erschrocken.“ Und das am ersten Drehtag. Vielleicht funktioniert diese Szene deshalb so gut.











