Staatsanwaltschaft eingeschaltet
Kind stirbt bei Unwetter
Aktualisiert am 01.09.2026 – 09:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Unwetter trifft den Südwesten des Landes – und hat tragischere Folgen als bisher gedacht. Die genauen Umstände werden noch untersucht.
Bei dem jüngsten Unwetter im Südwesten ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Kind ums Leben gekommen. Im Osten des Landkreises Waldshut an der Grenze zur Schweiz sei zudem eine erwachsene Person schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen. „Die näheren Umstände werden derzeit untersucht“, ergänzte er.
Am vergangenen Freitag war ein schweres Unwetter über die Region hinweggefegt. Nach Angaben des „Südkurier“, der zuvor berichtet hatte, ereignete sich der Vorfall mit dem Kind in der Gemeinde Klettgau (Kreis Waldshut), und zwar im Bereich des Ruhewaldes der Gemeinde, in dem seit 2022 Urnenbeisetzung erfolgen. Weitere Informationen, etwa zum Alter des Kindes und dem Hergang des Unglücks, wurden zunächst nicht bekannt.
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Heftige Böen: In der Schweiz wurde Orkanstärke 12 erreicht
Selbst Experten des Deutschen Wetterdienstes hatten sich überrascht davon gezeigt, wie heftig das Unwetter am 28. August war. Eine Messstation in Schaffhausen in der Schweiz hatte Windgeschwindigkeiten von bis zu 143 Kilometern pro Stunde registriert, das entspricht Orkanstärke 12.
Auch auf der deutschen Seite wurden hohe Windgeschwindigkeiten gemeldet: In Friedrichshafen waren es 114 Kilometer pro Stunde. In Weilheim im Südschwarzwald 112 km/h. Treffen Böen solcher Stärke auf belaubte Bäume, können diese ausgerissen werden.
Begleitet wurde das Unwetter von kräftigem Hagel. Die Hagelkörner erreichten laut DWD bis zu fünf Zentimeter Durchmesser.
