Das zeige, dass die Mannschaft „sehr konstant auf gutem Niveau unterwegs gewesen sei. „Ich glaube jetzt auch nicht, dass uns das irgendwie umwerfen wird oder vom Weg abbringen wird“, sagte Kimmich. „Zumindest ich sitze da in der Kabine und habe das Gefühl, dass man mit dieser Mannschaft die Champions League noch gewinnen kann.“ Da das nun in dieser Saison aber nicht mehr möglich ist, sei „die Enttäuschung groß“.
Kimmich sieht darin auch eine verpasste Chance. „Wir hatten sehr viele, sehr gute Spiele und solche Saisons kommen nicht so oft vor. Also in meinen elf Jahren Bayern war das, glaube ich, bisher die stärkste Saison, die wir gespielt haben“, befand er. Der Mittelfeldstratege ordnete die bewusst sogar über der Triple-Saison 2020 ein. Damals habe die Mannschaft „eigentlich ein halbes Jahr gar nicht gut Fußball gespielt“. Und sich dann erst im zweiten Halbjahr gesteigert.
„In dieser Konstanz, in dieser Art und Weise und mit so einer Truppe in der Kabine, das habe ich selten erlebt“, sagte Kimmich, „und deswegen ist es umso bitterer, dass wir heute rausgeflogen sind.“
So einen großen Titel zu holen wie den der Champions League, „das ist ein Stück weit auch eine Reise“, sagte Eberl und kündigte an: „Wir haben es letztes Jahr was gelernt, wir müssen dieses Jahr was draus lernen und dann werden wir nächstes Jahr wieder angreifen.“
Was den Bayern noch zum ganz großen Wurf fehlt, das führte PSG ihnen in zwei packenden Halbfinalduellen vor Augen. Auch Chefcoach Vincent Kompany nannte Paris als aktuelle Benchmark im europäischen Fußball. „Ich habe viel viel Respekt vor dieser PSG-Mannschaft. Schau mal, was sie gemacht haben in ganz Europa schon für zwei Jahre“, sagte Kompany bei DAZN: „Ich möchte noch mal gegen PSG spielen. Aber leider geht das diese Saison nicht mehr.“ Deshalb kündigte der Belgier an: „Wir werden uns vorbereiten und sehen, dass wir noch stärker sind. Wir haben schon Fortschritte gemacht in dieser Saison. Das müssen wir jetzt noch mal machen.“











