„Sie sieht einfach immer sexy aus“
Kim Novak will nicht von Sydney Sweeney gespielt werden
30.03.2026 – 09:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Biopic über Kim Novak ist in Planung. Der Hollywoodstar soll von Sydney Sweeney gespielt werden. Doch die 93-Jährige hat dazu eine klare Meinung.
Kim Novak spielte 1958 die Hauptrolle in Alfred Hitchcocks „Vertigo“. Danach war sie immer öfter als Produzentin tätig, wollte so das gängige Frauenbild in Hollywood verändern. Doch Mitte der 1960er Jahre zog sie sich weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück. Nun soll ein Biopic über Novak gedreht werden. In der Hauptrolle: Sydney Sweeney.
Im Interview mit der britischen „Times“ hat Novak nun klargestellt, dass in der Filmbiografie nicht von Sweeney dargestellt werden will. „Sie wäre komplett die Falsche, um mich darzustellen“, sagte sie. In dem Film mit dem Titel „Scandalous“ soll die Beziehung zwischen Novak und dem Entertainer Sammy Davis Jr. erzählt werden. Sydney Sweeney, bekannt aus dem Film „The Housemaid“, ist nicht nur für die weibliche Hauptrolle vorgesehen. Sie will das Projekt auch als Produzentin begleiten.
Novaks Einwand richtet sich vor allem gegen das Bild, das Sweeney von ihr vermitteln würde. Sie habe niemals ihre Zustimmung für Sweeney gegeben, sagte Novak. Ihre Befürchtung: Bei einer Besetzung mit der jüngeren Schauspielerin würde der sexuelle Aspekt der Beziehung zu Davis in den Vordergrund rücken. „Wie sollte es nicht um Sex gehen? Sydney Sweeney sieht einfach immer sexy aus“, sagte Novak. Dabei sei es zwischen ihr und Davis um weit mehr gegangen: „Wir hatten so viel gemein.“
Auch das Aussehen von Sweeney sei für Novak nicht passend, um sie zu verkörpern. Über ihre Kollegin sagte sie, sie steche „oberhalb der Taille einfach zu sehr heraus“. Ein Gespräch hat es zwischen den beiden Frauen wohl offenbar noch nicht gegeben.
Ob auch Sweeneys Vergangenheit Grund für Novaks Ablehnung ist, ist nicht bekannt. Die 28-Jährige hat lange zu einer als rassistisch lesbaren Werbekampagne des Jeansherstellers American Eagle geschwiegen. Das Motto der Kampagne lautete „Sydney Sweeney has great Jeans“, ein Wortspiel mit dem englischen Begriff „genes“ für Gene. Trump-Anhänger vereinnahmten Sweeney daraufhin als eine der ihren. Die Schauspielerin distanzierte sich erst spät und nur zaghaft davon.











