Finanzielle Probleme

Café kämpft ums Überleben: So soll es gerettet werden

Aktualisiert am 07.10.2026 – 20:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Katzen in einem Katzencafé (Symbolbild): Das Lokal im Braunschweiger Magniviertel steht vor einer großen Hürde. (Quelle: EPA/GEORG HOCHMUTH/dpa)

Erst Anfang des Jahres erfüllte sich die Betreiberin mit dem Katzencafé im Magniviertel einen lang gehegten Traum. Nun steht das Lokal vor einer ungewissen Zukunft.

Das Café „Katzenzeit“ im Braunschweiger Magniviertel muss sich ein neues Zuhause suchen. Die Kosten für die bisherigen Räume am Magnitor seien auf Dauer nicht mehr zu stemmen, teilte das Katzencafé auf Instagram mit. Aufgeben will die Betreiberin jedoch nicht.

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„Wir möchten unbedingt weitermachen“, heißt es in dem Beitrag. Das Café befinde sich derzeit in einer „schwierigen finanziellen Situation“. Deshalb müsse ein neuer Standort in Braunschweig gefunden werden.

Damit beginnt für das erst im Januar eröffnete Café erneut eine schwierige Phase. In den Räumen leben sechs Katzen, die auch nach einem Umzug Teil des Konzepts bleiben sollen.

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Mit der Suche nach neuen Räumen allein ist es allerdings nicht getan. Nach Angaben des Cafés müssten diese anschließend renoviert, eingerichtet und so gestaltet werden, dass die Katzen dort sicher und artgerecht leben können.

Betreiberin ruft Spendenaktion ins Leben

Hinzu kämen unter anderem Kaution und Umzugskosten. „Alleine können wir diese finanzielle Belastung leider nicht stemmen“, schreibt das Team. Deshalb wurde eine Spendenaktion gestartet.

Für Betreiberin Lily hängt an dem Projekt eine lange Vorgeschichte. Wie sie der Braunschweig-Redaktion von t-online vor der Eröffnung sagte, hatte sie mehr als zehn Jahre von einem eigenen Katzencafé geträumt. Zunächst eröffnete sie am Magnitor einen kleinen Matcha-Laden, ehe daraus zum Jahresbeginn 2026 das „Café Katzenzeit“ wurde.

Ihr Ziel sei es, Gastronomie und Tierschutz miteinander zu verbinden. Die Katzen können sich frei im Gastraum bewegen, verfügen aber auch über eigene Rückzugsbereiche. Gäste sollen zugleich mehr über den Umgang mit Tieren und das Thema Tierschutz erfahren.

Schwieriger Start für das Katzencafé

Die ersten Monate verliefen für das Café nicht ohne Probleme. Kurz nach der Eröffnung gab es Kritik an Einrichtung, Küche und Service. Die Betreiberin reagierte darauf unter anderem mit vorübergehend eingeschränkten Öffnungszeiten und kündigte Verbesserungen an. Im März musste das Café zudem wegen eines Wasserschadens zeitweise schließen. Nun folgt die nächste Belastungsprobe.

„Wir möchten nicht aufgeben“, schreibt das Team in seinem aktuellen Aufruf. Das Ziel sei klar: Das „Café Katzenzeit“ soll auch künftig in Braunschweig bleiben – nur an einem anderen Ort.

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