
Vom Wunderkind zur Dopingsünderin
Eisprinzessin verkündet Rückkehr nach Skandal
19.01.2026 – 16:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Vier Jahre lang war Kamila Walijewa gesperrt. Nun kündigt die Eiskunstläuferin, die einst als Jahrhunderttalent galt, ihr Comeback an.
Die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa hat ihre Rückkehr in den Spitzensport angekündigt. In ihren sozialen Netzwerken schrieb die 19-Jährige: „Freunde, ich habe eine Nachricht für euch: Ich kehre aufs große Eis zurück.“
Ihr Comeback plant Walijewa bei der Russischen Meisterschaften. Diese finden zwischen dem 31. Januar und 1. Februar in Moskau statt.
Ihre letzte Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb liegt fast vier Jahre zurück. Die Olympischen Spiele 2022 in Peking wurden durch einen Dopingskandal um die junge Sportlerin überschattet. Die damals 15-Jährige galt als eine der klaren Favoritinnen auf den Titel und hatte bereits olympisches Gold im Teamwettbewerb gewonnen.
Am 25. Dezember 2021 war sie jedoch positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden – was aber erst am 8. Februar 2022 bekannt wurde, einen Tag nach der Entscheidung im Teamwettbewerb. Unter Vorbehalt durfte Walijewa dennoch zu dem Einzelwettbewerb antreten und landete auf dem vierten Platz.
Es folgte ein langwieriges Verfahren, das mit der Entscheidung des Sportgerichtshofs CAS vom 29. Januar 2024 endete. Walijewa wurde rückwirkend für vier Jahre gesperrt.
Die Sperre wurde ab dem Tag der Abgabe der positiven Dopingprobe gerechnet. Sämtliche Ergebnisse von Walijewa ab diesem Datum wurden annulliert, darunter auch das Teamgold und der vierte Platz im Einzelwettbewerb der Olympischen Spiele in Peking.
Außerdem verlor die Sportlerin das Gold der Europameisterschaft 2022, die Goldmedaille (2021), die Silbermedaille (2022) und die Bronzemedaille (2023) der Russischen Meisterschaften, das Silber im Finale des Russland-Grand-Prix (2023).











