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Home » Kärntner Wirt verkauft Gericht für 699 Euro
Panorama

Kärntner Wirt verkauft Gericht für 699 Euro

Von zeit-heute.deFebruar 3, 20262 Min Gelesen
Kärntner Wirt verkauft Gericht für 699 Euro
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Kärntner Wirt verkauft Gericht für 699 Euro

„Schwachsinnig“

„Wutwirt“ bietet Schnitzel an – so teuer wie eine Monatsmiete


03.02.2026 – 13:11 UhrLesedauer: 2 Min.

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Cordon bleu mit Bratkartoffeln (Symbolbild): In einem Gasthaus in Kärnten kostet die Luxusvariante 699 Euro. (Quelle: Winfried Rothermel via www.imago-images.de)

Ein Schnitzel-Wirt macht Furore, weil er das Gericht zu einem astronomischen Preis anbietet. Ein anderer Gastronom kontert – und holt zum Frontalangriff aus.

Erst Ende Januar hatte das Restaurant „Spelunke“ um Küchenchef Alexander Knelle in Wien Kontroversen ausgelöst: Auf der Speisekarte steht dort neben Klassikern wie Rinderfilet und Burger auch „das exklusivste Schnitzel Österreichs“ – für 395 Euro. Doch jetzt kontert ein anderer Wirt und behauptet selbst, das teuerste Schnitzel der Welt im Angebot zu haben. Auch mit Beleidigungen gegen seinen Kontrahenten spart er nicht.

Der Kärntner Gastronom Stefan Lercher betreibt in Millstatt das „Peppino“. Neben Pizzen steht seit Oktober auch ein Luxus-Schnitzel auf der Karte, wie er der „Kleinen Zeitung“ berichtete. Es kostet 699 Euro und ist kein klassisches Wiener Schnitzel, sondern ein Cordon bleu, gefüllt mit schwarzem Perigord-Trüffel, Brie de Meaux und Sauspeck. Das Fleisch stammt vom Wagyu-Rind. Als Beilage gibt es ein spezielles Kartoffelpüree.

Dem Portal „5 Minuten“ sagte Lercher: „200 Gramm Filet kosten im Einkauf 340 Euro, uns stehen im Jahr acht bis zehn Kilogramm Fleisch zur Verfügung.“ Auf dem Teller landen nach seiner Aussage dann zwei Stück Fleisch mit jeweils 100 Gramm.

In diesem Jahr habe Lercher bereits fünf Portionen verkauft – Umsatz: 3.495 Euro, ohne Trinkgeld. Das Gericht sei zwar „dekadent“, aber er habe viele „Wahnsinnige als Stammgäste“, sagte der Gastronom der „Kleinen Zeitung“.

Schaut man allein auf den Preis, dürfte damit der Kampf um das wohl teuerste Schnitzel der Welt entschieden sein. Doch Lercher legte im Gespräch mit der Zeitung noch nach – und wütete gegen seinen Gastronomen-Kollegen Knelle aus Wien: Er habe sich entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen, weil er „die Geschichte über das schwachsinnige Volltrottelschnitzel“ gehört habe. „Kaviar hat nichts mit einem Schnitzel zu tun“, so Lercher in Anspielung auf die Beilagen beim 395-Euro-Schnitzel aus Wien.

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