
Im Verlauf der Woche sollen die Temperaturen laut Wetterprognosen immer weiter absinken: Am Mittwochmorgen sind in Südostbayern Temperaturen von minus 10 Grad vorhergesagt. In den Mittelgebirgen sind laut Jung „strengere Minustemperaturen“ möglich.
Für den Meteorologen ist das ein Hinweis darauf, dass der Winter noch einmal nachlegen könnte. „Für die letzte Januarwoche zeigen mehrere Modelle Signale für eine Kältewelle – teils mit Dauerfrost, also Temperaturen, die auch tagsüber unter 0 Grad bleiben. Das wäre eine markante winterliche Phase“, so der Wetterexperte. Mit großen Schneemengen rechne er hingegen nicht.
Jung ordnet die Temperaturen ein: Derzeit bewege sich Deutschland noch im „normalen winterlichen Bereich“. Doch die mögliche Kältewelle in der letzten Januarwoche würde „deutlich unter dem typischen Niveau“ liegen. „Im Langzeitvergleich sind solche Kaltluftvorstöße weiterhin möglich und meteorologisch nicht ungewöhnlich, aber sie treten oft episodisch auf: also als scharfe, kalte Abschnitte, nicht unbedingt als wochenlange, schneereiche Winterlage“, so Jung.










