
Notlandung in Amsterdam
Pilot muss über Frankfurt sofort umkehren
09.02.2026 – 16:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Frachtflug von Amsterdam nach Kairo muss umkehren – wegen eines Hydraulik-Lecks. Fast genau über Frankfurt am Main entscheidet sich die Crew zur Umkehr.
Ein massiver Druckverlust in einem der Hydrauliksysteme und eine brenzlige Landung in Amsterdam: Ein Martinair-Frachtflug hat am 4. Februar kurz nach dem Erreichen des deutschen Luftraums umkehren müssen.
Die Boeing 747-400 mit der Registrierung PH-MPS war als Flug MP-8931 von Amsterdam gestartet und befand sich in einer Flughöhe von etwa 10.700 Metern (FL350) fast direkt über Frankfurt am Main, als die Besatzung technische Probleme bemerkte. Die Piloten stellten einen sinkenden Druck in einem ihrer Hydrauliksysteme fest und entschieden sich zur sofortigen Rückkehr zum Startflughafen.
Während des Rückflugs sank der Druck innerhalb der Hydraulik zur Beunruhigung der Crew weiter. Diese forderte daraufhin bei der Flugsicherung in Amsterdam zusätzlich Zeit für die Vorbereitung von Landeklappen und Fahrwerk an.
Trotz der technischen Einschränkungen setzte der Jumbo-Jet sicher auf der Landebahn in Amsterdam Schiphol auf. Wie kritisch die Lage war, zeigte sich unmittelbar nach dem Verlassen: Die Besatzung meldete, dass das betroffene Hydrauliksystem nun vollständig leer gelaufen sei.
Bodenmitarbeiter entdeckten daraufhin ein massives Leck unter dem rechten Hauptfahrwerk der Maschine. Das Flugzeug musste auf dem Rollweg stehen bleiben und konnte erst nach einer Reparaturdauer von rund 28,5 Stunden wieder in den Dienst zurückkehren.











