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Meffert verlässt HSV und wechselt zurück nach Kiel
Aktualisiert am 03.01.2026 – 11:54 UhrLesedauer: 24 Min.
Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.
Jonas Meffert verlässt nach viereinhalb Jahren den Hamburger SV und kehrt zum Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel zurück. Das teilten beide Vereine mit. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler war zuvor für Vertragsgespräche freigestellt worden.
An der Kieler Förde war der gebürtige Kölner bereits von 2018 bis 2021 aktiv, ehe er sich zur Saison 2021/22 dem HSV anschloss und dort mit 146 Partien so viele Pflichtspiele absolvierte wie für keinen anderen Club in seiner Laufbahn.
„Meffo war der Inbegriff von Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Gerade deshalb stand es für uns außer Frage, dass wir im Hinblick auf eine sportliche Veränderung, die ihm mehr Spielzeit in Aussicht stellt, gemeinsam zu einer Lösung kommen würden“, sagte HSV-Sportdirektor Claus Costa.
Der defensive Mittelfeldspieler stand in der Bundesliga-Hinrunde lediglich in vier Spielen 144 Minuten für den HSV auf dem Feld. „Holstein Kiel ist für mich bis heute ein besonderer Verein, mit dem ich viele schöne und emotionale Momente erleben durfte. Ich habe hier einen wichtigen Abschnitt meiner Karriere erlebt und freue mich sehr, nun zurückzukehren und wieder Teil dieses Umfelds zu sein“, sagte Meffert.
Stefan Kuntz hat sein Amt als Vorstand des HSV überraschend mit sofortiger Wirkung niedergelegt – aus persönlichen familiären Gründen, wie der Verein am Freitag mitteilte.
Der 63-Jährige hatte den Aufsichtsrat unmittelbar nach Weihnachten um eine vorzeitige Beendigung seines Vertrags gebeten. Das Kontrollgremium habe dem Wunsch entsprochen, wie ein Sprecher bestätigte. Kuntz’ Rücktritt gilt rückwirkend zum 31. Dezember 2025.
Kuntz hatte das Vorstandsamt im Mai 2024 übernommen – mit dem Ziel, den Verein in die Bundesliga zurückzuführen. Dieses Vorhaben gelang: Der HSV stieg 2025 auf, Kuntz galt als Schlüsselfigur dieses Erfolgs.
In einer knappen Erklärung sagte er nun: Manchmal gebe es wichtigere Dinge als Fußball. Das sei in seinem Fall aktuell so. Weitere Details nannte er nicht. Seinen Abschied kommentierte er mit den Worten: „Dem HSV danke ich für tolle anderthalb Jahre. Ich wünsche den Teams und der gesamten Geschäftsstelle weiterhin das Beste.“
Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Papenfuß bedankte sich für die geleistete Arbeit und betonte, man sei für die anstehenden Aufgaben gut aufgestellt. Neben dem verbleibenden Vorstand Eric Huwer sei eine starke zweite Führungsebene vorhanden. Laut Papenfuß habe es in den letzten Tagen intensive Gespräche gegeben. Nun richte sich der Fokus klar auf den sportlichen Start ins neue Jahr – und auf die Transferperiode.










