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Home » Jetzt könnte alles ganz schnell gehen
Deutschland

Jetzt könnte alles ganz schnell gehen

By zeit-heute.deMärz 19, 20262 Mins Read
Jetzt könnte alles ganz schnell gehen
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Himmelsphänomen im Norden

Polarlichter über Bremen? Jetzt könnte alles ganz schnell gehen


Aktualisiert am 18.03.2026 – 18:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Polarlichter in Niedersachsen im Januar 2026: Ob der Himmel im März wieder leuchtet, wir sich erst kurz zuvor zeigen. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Tonhäuser/imago)

Diese Konstellation ist selten und verschafft dem Norden die Chance auf strahlende Polarlichter. Besonders ein Tag sollte man sich dick im Kalender ankreuzen.

Polarlichter sind normalerweise ein Phänomen der hohen Breiten – etwa in Skandinavien oder Island. Doch gelegentlich tauchen sie auch am Himmel über Norddeutschland auf. Nach Beobachtungen im Winter könnten sich die Chancen darauf im März erneut erhöhen. Auch über Bremen steigt die Chance im März deutlich. Vor allem ein Tag steht im Fokus.

Hintergrund des Himmelsphänomens ist eine besondere astronomische Konstellation. Die Sonne befindet sich derzeit in einer aktiven Phase ihres rund elfjährigen Zyklus. Gleichzeitig rückt die Tagundnachtgleiche am 20. März näher. In dieser Zeit treten statistisch häufiger geomagnetische Stürme auf.

Nach den aktuellen Entwicklungen könnte sich das Spektakel schon früher am Himmel zeigen. Neuste Berechungen der Sonnenaktivität zeigen demnach, dass Polarlichter bereits in der Nacht zu Donnerstag, 19. März, zu sehen sind, schreibt das Portal „polarlicht-vorhersage.de“ am Mittwoch.

Wenn geladene Teilchen aus dem Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde treffen, können dabei Polarlichter entstehen. Diese erscheinen meist als rötliche oder grünliche Schleier am Nachthimmel. Für Beobachter in Deutschland bedeutet das allerdings noch keinen sicheren Blick auf das Naturschauspiel. Entscheidend ist, wie stark ein Sonnensturm tatsächlich ausfällt.

Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärte bereits früher im Gespräch mit der Bremer-Redaktion von t-online: „Vorhersagen geben Wahrscheinlichkeiten an, keine Garantien.“ Mehrere Tage im Voraus lasse sich meist nur eine Tendenz erkennen. Verlässlicher würden Prognosen erst wenige Stunden bis etwa einen Tag vorher, wenn sich ein geomagnetischer Sturm tatsächlich abzeichne.

Grundsätzlich stehen die Chancen im Norden etwas besser als weiter südlich. „Je weiter nördlich ein Ort liegt, desto geringer muss die geomagnetische Aktivität sein, damit Nordlichter überhaupt sichtbar werden“, sagte Jung.

Selbst dann müssen jedoch weitere Bedingungen stimmen. Ein wolkenfreier Himmel ist entscheidend, außerdem spielt Lichtverschmutzung eine große Rolle. In hell erleuchteten Städten wie Bremen lassen sich die Lichter deutlich schwerer erkennen.

Wer dennoch Ausschau halten möchte, sollte möglichst dunkle Orte außerhalb der Stadt aufsuchen und den Blick nach Norden richten. Spektakuläre Bögen wie in den Polarregionen sind hier allerdings selten – wahrscheinlicher ist ein schwaches, schleierartiges Leuchten am Himmel.

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