
„Sie hat zwei Operationen überstanden“
Ehemann gibt Todesursache von Brigitte Bardot bekannt
Aktualisiert am 07.01.2026 – 12:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Ende Dezember verstorbene Schauspielerin Brigitte Bardot wird heute in Frankreich beigesetzt. Zu diesem Anlass verkündete ihr Mann neue Details zur Todesursache.
Der Ehemann von Brigitte Bardot hat den Spekulationen über ihre Todesursache nun ein Ende gesetzt. „Sie hat zwei Operationen überstanden, aber dann ist sie an Krebs gestorben“, sagte Bernard d’Ormale in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift „Paris Match“. Bardot soll am Vormittag in Saint-Tropez bestattet werden.
Er teilte jedoch nicht, an welcher Krebsart die Film-Ikone gelitten habe. In den Achtzigerjahren war bei Bardot Brustkrebs diagnostiziert worden. „Sie war bis zum Ende geistig anwesend und am Tierschutz interessiert“, sagte d’Ormale mit Blick auf Bardots größtes Anliegen nach dem Ende ihrer Schauspielzeit.
Er sagte, dass Brigitte Bardot sich vor einigen Jahren von ihrem ursprünglichen Wunsch verabschiedet habe, sich auf ihrem Anwesen La Madrague bestatten zu lassen. „Sie sah ein, dass es für die Stadtverwaltung schwierig wäre“, sagte er und verwies darauf, dass sie mit zahlreichen Besuchern ihres Grabes gerechnet habe. Stattdessen wird Brigitte Bardot nun im Familiengrab ihrer Eltern auf dem Friedhof von Saint-Tropez bestattet.
Bardot war am 28. Dezember im Alter von 91 Jahren gestorben. Die kirchliche Trauerfeier soll in Saint-Tropez an mehreren Orten auf Großbildschirmen übertragen werden. Im Anschluss findet die Beisetzung in privatem Kreis statt.
An der Trauerfeier wird unter anderem die rechtspopulistische Fraktionschefin Marine Le Pen teilnehmen. Emmanuel und Brigitte Macron werden hingegen nicht erscheinen. Die Anwesenheit des Präsidentenpaares sei nicht erwünscht, heißt es. „Der Tierschutz ist das fünfte Rad am präsidialen Wagen“, schimpfte Brigitte Bardot bereits 2017 über Macrons Politik.
Bardot hatte 1956 mit dem Film „Und immer lockt das Weib“ Weltruhm erlangt, in dem sie eine junge Frau spielt, die selbstbewusst ihre sexuellen Bedürfnisse auslebt. Bis Anfang der Siebziger drehte Bardot etwa 50 Filme, unter anderem mit angesehenen Regisseuren wie Jean-Luc Godard und Louis Malle. Sie gehörte zu den meistfotografierten Frauen der Welt.
1973 gab Bardot ihre Schauspielkarriere auf und widmete ihr Leben fortan bedrohten Tieren. Für die Gründung ihrer Tierschutz-Stiftung versteigerte sie Teile ihres Besitzes. Politisch driftete Bardot nach Rechtsaußen ab und wurde mehrfach wegen rassistischer Äußerungen zu Geldstrafen verurteilt.











