Nach 14 Jahren war Schluss
Jetzt ist dieser Harz-Aussichtspunkt zurück
22.09.2026 – 16:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Hier ist üblicherweise viel los: An einer beliebten Besucherplattform gibt es grundlegende Neuerungen. Sie erlaubt einen weiten Blick über ein Moor im Harz.
Von Braunschweig aus ist es nicht weit bis zu einem beliebten Aussichtspunkt im Harz: die Besucherplattform am Bodebruch. Und dort gibt es nun grundlegende Neuerungen. Denn: Das Plateau östlich von Oderbrück wurde neu errichtet. Das teilte die Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz mit.
Demnach können Besucher ab sofort wieder einen weitläufigen Blick auf das Bodemoor werfen. Darüber hinaus ist die neue Holzkonstruktion überdacht und bietet Wanderern damit Schutz vor Regen.
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Die frühere Plattform war den Angaben zufolge stark sanierungsbedürftig und bereits vor längerer Zeit aus Sicherheitsgründen abgebaut worden. Ihr Holzschindeldach und die Treppe waren nicht mehr standsicher. Die reine Holzkonstruktion hatte 14 Jahre gehalten.
Monatelange Arbeiten beendet
Bei dem Neubau berücksichtigte die Nationalparkverwaltung die Schwachstellen der alten Konstruktion. Die Treppe liegt nun unter dem Dachüberstand und ist damit besser vor Nässe geschützt. Das neue Doppeldach wurde mit anthrazitfarbenen Blechen versehen. Die Arbeiten in rund 850 Metern Höhe liefen bereits seit dem 11. Mai.

Die neue überdachte Plattform am Rand des Moores dient Wandernden und Mountainbikern als Rastplatz und Wetterschutz. Sie liegt am Bodewanderweg, den auch Fernwandernde auf dem Weg zum Brocken oder auf dem Rückweg nutzen.
Zweites Projekt am Torfmoorweg fertiggestellt
Auch ein zweites Bauprojekt in dem Revier ist abgeschlossen. Der stark genutzte Bohlensteg am WaldWandelWeg bei Torfhaus musste nach zwölf Jahren erneuert werden. Der seit Herbst 2025 gesperrte Abschnitt des Torfmoorwegs ist inzwischen wieder freigegeben. Damit kann der Rundweg wieder vollständig begangen werden.
Die Forstwirte der Försterei Torfhaus bauten den schadhaften Steg zurück und errichteten ihn auf einer Länge von rund 250 Metern neu. Dafür verlegten sie etwa 1.200 Lärchenbohlen. Jede einzelne befestigten sie mit zwei 130 Millimeter langen Nägeln.
Der gesamte Harz ist ein beliebtes Ausflugsgebiet für Braunschweiger und Menschen aus der Region. Von der Löwenstadt aus sind es rund 65 Kilometer bis nach Oderbrück. Die Strecke führt über die A36 und die B4. Alternativ kann man auch über die A39, die A36 und die B4 anreisen. Die Fahrt dauert etwas weniger als eine Stunde.











