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Home » Jedes Jahr WM? Fis-Boss verteidigt Pläne
Sport

Jedes Jahr WM? Fis-Boss verteidigt Pläne

By zeit-heute.deSeptember 9, 20262 Mins Read
Jedes Jahr WM? Fis-Boss verteidigt Pläne
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Ski-Weltverband

Jedes Jahr WM? Fis-Boss verteidigt Pläne

09.09.2026 – 00:29 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Russe Iwan Kusnetzow (Archivbild): Jüngst ließt die Fis in einer höchst umstrittenen Entscheidungen wieder russische und belarussische Sportler zu. (Quelle: Gabriele Facciotti/AP/dpa)

Der neue Fis-Präsident Alexander Ospelt will häufiger Weltmeisterschaften ausrichten. Kritiker fühlen sich an die WM-Expansionspläne von Fifa-Boss Infantino erinnert.

Gibt es künftig fast jedes Jahr eine Ski-WM? Nach großer Kritik hat der neue Fis-Präsident Alexander Ospelt entsprechende Pläne des Internationalen Ski- und Snowboardverbands verteidigt und für seine Idee geworben. „Der WM-Titel bedeutet für Athleten auch finanziell sehr viel. Die Gespräche gab es schon lang, wir würden das jedenfalls zugunsten der Athleten machen. Gleichzeitig geht es auch um kleinere Länder, die mit einer WM mehr neue Ziele hätten“, sagte Ospelt im ORF-Interview.

  • Umstrittene Rückkehr: Ski-Weltverband lässt russische Sportler wieder zu
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Man könne andere Märkte erschließen wie China, Japan oder Südkorea, so Ospelt weiter: „Dort eine WM zu veranstalten und ihnen die Chance zu geben, Teil eines größeren Systems zu werden, ist für alle von Vorteil.“

Der Fis-Council hatte vor wenigen Tagen im Schweizer Thun erklärt, außer in olympischen Jahren in jedem Jahr Weltmeisterschaften austragen lassen zu wollen. Losgehen soll es demnach 2032, vielleicht sogar schon 2028. Derzeit finden Weltmeisterschaften der Alpinen und Nordischen nur in ungeraden Jahren statt.

Verband warnt vor „schleichender Entwertung“

Alexander Ospelt (M.) wurde im Juni zum Fis-Präsidenten gewählt. (Archivfoto)Vergrößern des Bildes
Alexander Ospelt (M.) wurde im Juni zum Fis-Präsidenten gewählt. (Archivfoto) (Quelle: Darko Vojinovic/AP/dpa)

Kritiker hatten sich bei den Gedankenspielen der Fis an die umstrittenen WM-Expansionspläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino erinnert gefühlt. Ospelt gab an, die losgetretene Debatte zu begrüßen. Er wolle nichts falsch machen und „alle in die neue Diskussion einbeziehen“. Ziel sei ein konstanter und langfristiger Weltcup-Kalender „mit einer Anfang Februar fix integrierten WM“, erklärte der Liechtensteiner.

Unter anderem der Österreichische Skiverband (ÖSV) hatte zuvor eine mangelhafte Kommunikation der Pläne moniert. In einer Mitteilung gab der ÖSV an, ein solches Modell sei „aus sportlicher und strategischer Sicht nicht sinnvoll“.

ÖSV: „Schleichende Entwertung“

Als Gründe nannte der Verband „Inflationierung“ und „schleichende Entwertung des sportlichen Stellenwerts“ einer WM. Auch würde die Bedeutung einzelner Weltcup-Saisons und Weltcup-Veranstaltungen geschwächt, hieß es.

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