Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Darum gehören die lustigen Symbole nicht in WLAN-Namen

Darum gehören die lustigen Symbole nicht in WLAN-Namen

September 9, 2026
Podolski sorgt in Köln mit Retro-Preisen bei Mangal Döner für Aufsehen

Podolski sorgt in Köln mit Retro-Preisen bei Mangal Döner für Aufsehen

September 9, 2026
Merz gegen Weidel: Rededuell nach dem AfD-Wahlbeben

Merz gegen Weidel: Rededuell nach dem AfD-Wahlbeben

September 9, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » IWF warnt vor nächstem Preisschock
Wirtschaft

IWF warnt vor nächstem Preisschock

By zeit-heute.deJuli 16, 20263 Mins Read
IWF warnt vor nächstem Preisschock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Experten des IWF warnen

Der Puffer am Ölmarkt ist fast aufgebraucht


16.07.2026 – 04:36 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Schiffe in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Süden Irans. (Quelle: -)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Warum sind die Ölpreise trotz des Krieges im Nahen Osten nicht explodiert? Der Internationale Währungsfonds liefert eine Antwort – und warnt zugleich, dass dieses Sicherheitsnetz nicht mehr lange trägt.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Mittwoch vor wachsenden Risiken für den globalen Ölmarkt gewarnt. Eine geringere Nachfrage, höhere Fördermengen außerhalb der Golfregion und der Abbau von Lagerbeständen hätten den Preisschock nach der faktischen Schließung der Straße von Hormus zunächst gedämpft. Doch dieser Spielraum werde immer kleiner, schrieben die IWF-Ökonomen Jean-Marc Natal und Azim Sadikov in einem Blogeintrag.

Zu Beginn des Krieges im Nahen Osten waren die Rohölpreise zunächst stark gestiegen. Anschließend hätten sie sich jedoch in einer Spanne von 90 bis 100 US-Dollar je Barrel eingependelt und seien damit deutlich unter dem Niveau geblieben, das viele Beobachter befürchtet hätten.

„Der größte Ausfall am weltweiten Ölmarkt seit Jahrzehnten hätte die Preise in die Höhe treiben müssen“, schreiben die IWF-Ökonomen. Eine Kombination mehrerer Faktoren habe den ersten Schock jedoch abgefedert. „Ein großer Teil des Spielraums ist nun aber aufgebraucht.“

Ein Fünftel des Verbrauchs betroffen

Der Krieg habe die Straße von Hormus faktisch geschlossen und damit täglich rund 20 Millionen Barrel Rohöl und Raffinerieprodukte vom Markt abgeschnitten. Das entspreche etwa einem Fünftel des weltweiten Verbrauchs.

Die Förderländer am Golf hätten versucht, einen Teil der Lieferungen umzuleiten. Saudi-Arabien habe Öl über eine Pipeline zum Rotmeerhafen Yanbu transportiert. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten den außerhalb der Meerenge gelegenen Hafen Fujairah nahezu bis an seine Kapazitätsgrenze ausgelastet. Diese Ausweichrouten hätten allerdings nur einen kleinen Teil der verlorenen Liefermengen ersetzen können.

Auch die Produktion von Raffinerieprodukten in der Golfregion sei deutlich zurückgegangen. Besonders betroffen seien Diesel und Kerosin gewesen. Auf die Region entfielen bei diesen Produkten etwa zehn Prozent des weltweiten Angebots.

Bis Ende Mai hätten insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Barrel Rohöl den Markt nicht erreicht. Diese Menge entspreche ungefähr dem üblichen weltweiten Verbrauch von zehn Tagen. Zum jeweils gleichen Zeitpunkt der Krisen sei der Ausfall größer gewesen als während des Ölschocks von 1973, des Iran-Irak-Kriegs und des Golfkriegs.

Drei Faktoren dämpften den Schock

Unmittelbar vor Kriegsbeginn habe das weltweite Angebot die Nachfrage um rund zwei Millionen Barrel pro Tag übertroffen. Dieser Überschuss habe dem Markt einen ersten Puffer verschafft. Zwischen März und Mai hätten anschließend drei Entwicklungen den Großteil des Ausfalls aufgefangen:

  • Vor allem in Asien sei die Nachfrage gesunken. Höhere Preise hätten den Verbrauch gedrückt, zugleich hätten Volkswirtschaften verstärkt auf Alternativen wie Kohle und erneuerbare Energien zurückgegriffen.
  • Die Förderung außerhalb der Golfregion sei gegenüber dem Niveau von 2025 um fast zwei Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Den größten Beitrag hätten die USA geleistet, daneben hätten Venezuela, Guyana und Russland ihre Produktion erhöht.
  • Das verbleibende Marktdefizit von rund vier Millionen Barrel pro Tag sei nahezu vollständig durch den Abbau weltweiter Lagerbestände gedeckt worden. Dafür seien sowohl kommerzielle Vorräte in China als auch strategische Reserven abgebaut worden.
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

US-Finanzminister Bessent schreckt Anleihenmarkt auf

US-Finanzminister Bessent schreckt Anleihenmarkt auf

Merkels Regierungsflieger steht zum Verkauf

Merkels Regierungsflieger steht zum Verkauf

Deutschland verfehlt Speicherziele vor Winter – Gaspreise steigen

Deutschland verfehlt Speicherziele vor Winter – Gaspreise steigen

Ein-Jahres-Frist könnte ab 2027 Geschichte sein

Ein-Jahres-Frist könnte ab 2027 Geschichte sein

Dieses Produkt ist jetzt im Discounter und Supermarkt knapp: Die Gründe

Dieses Produkt ist jetzt im Discounter und Supermarkt knapp: Die Gründe

Wirtschaftsweiser Martin Werding warnt vor Rückzieher

Wirtschaftsweiser Martin Werding warnt vor Rückzieher

Ikea gewinnt vor EuGH gegen Rechtsextremisten – das steckt hinter dem Fall

Ikea gewinnt vor EuGH gegen Rechtsextremisten – das steckt hinter dem Fall

Chemie-Fabrik in Leuna steht vor dem Aus

Chemie-Fabrik in Leuna steht vor dem Aus

Achterbahn-Unfall auf dem Oktoberfest: Gericht weist Klage ab

Achterbahn-Unfall auf dem Oktoberfest: Gericht weist Klage ab

Redakteurfavoriten
Podolski sorgt in Köln mit Retro-Preisen bei Mangal Döner für Aufsehen

Podolski sorgt in Köln mit Retro-Preisen bei Mangal Döner für Aufsehen

September 9, 2026
Merz gegen Weidel: Rededuell nach dem AfD-Wahlbeben

Merz gegen Weidel: Rededuell nach dem AfD-Wahlbeben

September 9, 2026
Schiedsrichterin Blanco beendet Karriere sofort

Schiedsrichterin Blanco beendet Karriere sofort

September 9, 2026
Gäste am 8. September 2026

Gäste am 8. September 2026

September 9, 2026
Neueste
Wann von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt wird

Wann von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt wird

September 9, 2026
Carsten Maschmeyer fordert Rücktritt von Friedrich Merz

Carsten Maschmeyer fordert Rücktritt von Friedrich Merz

September 9, 2026
Alles Nebelkerzen, die Sie hier werfen

Alles Nebelkerzen, die Sie hier werfen

September 9, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.