WM 2026 – Österreich fordert Argentinien heraus
An Messi beißt sich die Zeit die Zähne aus
Aktualisiert am 22.06.2026 – 12:36 UhrLesedauer: 5 Min.
Argentinien zählt zu den besten Teams der Welt, geht als Titelverteidiger in die WM. Aber wird die „Albiceleste“ den Erwartungen gerecht?
Der größte Erfolg in der Karriere eines Fußballers ist es, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Bei der WM 2022 gelang den Argentiniern dieser Triumph – zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren. 2014 waren sie noch an Deutschland im Finale gescheitert, acht Jahre später folgte der Titelgewinn. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada will die „Albiceleste“, „die Weiß-Himmelblauen“, den Pokal verteidigen.
Der Kader hat dafür die nötige Qualität, und über allem thront nach wie vor Superstar Lionel Messi, dem der Zahn der Zeit offensichtlich nach wie vor nichts anhaben kann. Sowohl 2021 als auch 2024 gewannen die Argentinier die Copa América. Dazwischen lag der besagte WM-Triumph. Argentinien konnte also die vergangenen drei Turniere alle gewinnen. Eine Bilanz, die sich sehen lässt und Selbstvertrauen gibt.
Wie hat sich Argentinien für die WM qualifiziert?
In der südamerikanischen WM-Qualifikation war Argentinien das Maß aller Dinge. Als erstes Team sicherte sich die „Albiceleste“ ihr Ticket, schlug unter anderem Brasilien mit 4:1. Die argentinische Dominanz in der Gruppenphase ist auch an der Abschlusstabelle zu sehen. Neun Punkte groß ist der Vorsprung auf Rang zwei, 31 Tore haben die Argentinier zudem erzielt.
WM 2026: Das sind die Gruppengegner von Argentinien
Der Titelverteidiger ist als Gruppenkopf von Gruppe J gesetzt und muss dort einige knifflige Aufgaben bewältigen. Das sind die Gegner:
Algerien – 17. Juni, Kansas City, Endergebnis 3:0: Algerien hatte sich unter Trainer Vladimir Petković zuletzt deutlich stabilisiert. Gegen einen Superstar vom Kaliber Messis hatten die Nordafrikaner trotzdem kein Gegenmittel. Der 38-Jährige besiegte sie mit einem Hattrick quasi im Alleingang und schien dabei noch nicht einmal ins Schwitzen gekommen zu sein.
Österreich – 22. Juni, Dallas, 19 Uhr (deutscher Zeit): Die Österreicher sind der Mitanwärter auf den Tabellenplatz eins der Gruppe J. Geprägt von hohem Tempo, Pressing und im Gegenpressing ist diese Mannschaft nicht leicht zu bespielen. Trainer Ralf Rangnick hat ein funktionierendes System geschaffen, durch das Österreich in der Lage ist, jeden Gegner zu schlagen – auch Argentinien. Der Teamchef riet im Vorfeld der Partie augenzwinkernd zu Wetten auf Österreich: Man könne da „sehr, sehr viel Geld gewinnen“.
Jordanien – 28. Juni, Dallas, 4 Uhr (deutscher Zeit): Jordanien steht zum ersten Mal im Aufgebot einer Fußballweltmeisterschaft und machte zum Auftakt gegen Österreich einen ordentlichen Eindruck. Das allein ist wohl Motivation genug, es jedem Gegner so schwer wie möglich zu machen und Spiele über Kampf und Disziplin zu gewinnen. Dennoch der klare Außenseiter dieser Gruppe J.











