Aufregung an der Strecke

Anschlag auf Hamburger Ironman? Polizei ermittelt


Aktualisiert am 07.06.2026 – 12:51 UhrLesedauer: 1 Min.

Auf der Radstrecke des Hamburger Ironman sind offenbar vorsätzlich Metallsplitter verschüttet worden. Nun ermittelt die Polizei.

Am Sonntagvormittag sind zahlreiche Athleten beim Hamburger Ironman ausgebremst worden. Unbekannte haben an der Radstrecke in Kirchwerder Metallsplitter verschüttet – offenbar, um den Sportlern gezielt zu schaden. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um millimetergroße Kleinstteile.

Etwa 50 Teilnehmer seien durch Raddefekte gestoppt worden, hieß es von der Polizei. Das Szene-Magazin „Tri-Mag“, das auch Fotos des Vorfalls veröffentlichte, berichtet dagegen von bis zu 150 betroffenen Sportlern.

Das Profifeld war nicht betroffen. Im Rahmen des Ironman wird der EM-Titel bei den Frauen vergeben. Über die Hintergründe wollte der Polizei-Mitarbeiter der Nachrichtenagentur dpa nichts sagen.

Mutmaßungen, es handele sich um einen Anschlag, nannte er „Spekulation“. Schwer gestürzt ist trotz der zahlreichen platten Reifen offenbar niemand.

Weitere Informationen in Kürze.

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