Apple-Update
iOS 27.2 ist da – das ändert sich für iPhone-Nutzer
28.10.2026 – 07:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Apple hat ein neues Betriebssystem für iPhone, iPad und Mac veröffentlicht. Die Neuerungen reichen von KI-Funktionen bis zu Änderungen beim Datenschutz.
Mit iOS 27.2 hat Apple ein neues Software-Update für iPhone, iPad und Mac zum Download bereitgestellt. Es bringt unter anderem neue Funktionen für KI-Anwendungen, Änderungen in der Podcast-App sowie überarbeitete Datenschutzeinstellungen. Wegen einer Reihe von Sicherheitsverbesserungen empfiehlt sich eine zeitnahe Installation.
Neue Funktionen in Apps
In iMessage und der Mail-App schlägt die KI nun mögliche Aktionen vor. Das iPhone Duo unterstützt ab sofort den Apple Pencil. Die Fotos-App bekommt ein Upgrade für geteilte Fotoalben. Außerdem erkennt iOS 27.2 nun das digitale Wasserzeichen SynthID, mit dem sich KI-generierte oder KI-bearbeitete Bilder kennzeichnen lassen.
In der Podcast-App werden neue und bereits begonnene Folgen abonnierter Podcasts künftig einzeln aufgelistet. Nutzer von Apple Music werden zudem ein verändertes Logo des Streamingdienstes bemerken: Es erscheint nun schlicht in Schwarz-Weiß.
Datenschutz: Neue Regeln beim Tracking
Auch die Datenschutzeinstellungen haben sich verändert. Die Abfrage, ob Nutzer ein erweitertes App-Tracking erlauben wollen, wurde angepasst. Der Begriff „Tracking“ taucht dabei nicht mehr auf. Die entsprechende Rubrik in den Einstellungen heißt nun „Unternehmensübergreifende Datenkombination“. Das bisher orangefarbene Warnsymbol wurde durch ein neutrales blaues Symbol ersetzt. Die Funktion zum Blockieren der Nutzerverfolgung über App-Grenzen hinaus bleibt jedoch bestehen.
Anbieter dürfen bei der Abfrage zur Datenerhebung künftig mehr Informationen einblenden, etwa zu den Gründen der Datensammlung. Zudem sind sie berechtigt, alle zwölf Monate erneut um Zustimmung zu bitten. Hintergrund dieser Änderungen ist ein Wettbewerbsverfahren des Bundeskartellamtes.
Update auch für andere Apple-Geräte
Neben iOS erhalten auch watchOS, tvOS sowie die HomePod-Lautsprecher ein Update auf Version 27.2. Die Musikboxen bekommen damit zusätzlich neue Lichteffekte.
Siri AI spricht mehr Sprachen – aber nicht Deutsch
Der KI-Sprachassistent Siri AI versteht mit dem Update neben Englisch nun auch Französisch, Japanisch, Koreanisch, Spanisch und Portugiesisch. Deutsch gehört weiterhin nicht dazu.
Für iPhone- und iPad-Nutzer in der EU bleibt Siri AI ebenfalls weiterhin außen vor. Apple begründet dies mit den strengen Vorgaben des Digital Markets Act der Europäischen Union. Eine Einigung zwischen dem Unternehmen und der EU-Kommission steht noch aus.
Wer das Update nicht automatisch angeboten bekommt, kann es manuell anstoßen: In den Einstellungen beziehungsweise Systemeinstellungen führt der Weg über „Allgemein“ und dann „Softwareupdate“.











