Unheimliches Phänomen
Schwarzer Regen geht über Teheran nieder
08.03.2026 – 10:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Explosionen erschüttern Teheran, Ölanlagen brennen. Am Morgen danach berichten Journalisten von einem unheimlichen Effekt: In der Millionenstadt fällt schwarzer Regen.
In Teheran ist nach Explosionen in Öl- und Treibstoffanlagen schwarzer Regen gefallen. Der CNN-Reporter Frederik Pleitgen berichtete aus der iranischen Hauptstadt, dass ein öliger schwarzer Niederschlag über der Metropole niedergegangen sei. In einem von ihm veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein dunkler, fettiger Film die Oberflächen bedeckt.
„Man sieht, dass der Regen, das Regenwasser tatsächlich schwarz ist – und offenbar auch mit Öl gesättigt“, erklärte Pleitgen zu den Aufnahmen.
Grund für den schwarzen Regen sind offenbar große Brände nach Angriffen auf Öl- und Treibstoffanlagen in der iranischen Hauptstadt. Am Samstagabend kam es in Teheran zu massiven Explosionen. Augenzeugen berichteten von meterhohen Flammen und einer großen Rauchwolke über dem Süden der Stadt. Bilder und Videos der Detonationen verbreiteten sich schnell in sozialen Netzwerken.
Der Leiter des Zentrums für Krisenmanagement des iranischen Wetterdienstes, Sadek Ziajen, sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge: „Obwohl wir heute in Teheran eine Wolkendecke haben, ist die derzeitige Dunkelheit des Himmels nicht natürlich und wird durch eine Kombination aus Rauch und Wolken verursacht.“
Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim warnte vor gesundheitlichen Schäden durch Schwefel- und Stickoxide in der Atmosphäre, die in Verbindung mit Regen gefährlich werden könnten.
Auch außerhalb der Stadt soll es Explosionen gegeben haben. Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf Kreise im Ölministerium berichtete, wurden mehrere Öl- und Treibstoffanlagen getroffen. Rund 30 Tanks sollen beschädigt worden sein.












