
Insider verrät
Autowerkstatt: Mit dieser Frage sparen Sie Hunderte Euro
Aktualisiert am 09.02.2026 – 15:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Autoreparaturen sind teuer wie nie zuvor. Doch Kunden können gegensteuern. Wer die richtigen Fragen stellt, spart oft Hunderte Euro.
Ein neuer Scheinwerfer? 800 Euro. Ein Steuergerät? Über 1.000. Autoreparaturen können schnell ins Geld gehen, vor allem wegen teurer Ersatzteile. Aber auch die Stundensätze stiegen auf ein neues Rekordhoch.
Doch Kunden können gegensteuern. Wie das geht, erklärt kfzteile24-Chef Markus Winter auf auto-motor-und-sport.de.
Werkstätten müssen auf Nachfrage offenlegen, ob sie überhaupt Originalteile verbauen. Nachbau- und Identteile sind meist günstiger – und oft genauso haltbar.
Selbstverständlich können Kunden mitentscheiden, welche Teile verbaut werden. Wer ausdrücklich nach Identteilen fragt, kann die Reparaturkosten deutlich senken.
Elektronische Komponenten wie Steuergeräte, Sensoren oder Abgasanlagen haben sich besonders stark verteuert. Die Gründe sind teure Rohstoffe wie Platin oder Palladium, außerdem höhere Produktions-, Energie- und Transportkosten. Auch die aufwendigere Technik moderner Fahrzeuge treibt die Preise in die Höhe.
Zwar stabilisieren sich einige Rohstoffpreise wieder, aber bis das auch bei Kunden ankommt, dauert es. Hersteller investieren zudem in Elektromobilität und nachhaltige Produktion. Auch das hält die Preise hoch.
Bei älteren Autos stellt sich die Frage: Lohnt sich das noch? Entscheidend ist, dass Reparaturkosten und Fahrzeugwert im Verhältnis bleiben. Im Idealfall verkauft man das Auto, bevor etwa der Turbolader ausgetauscht werden muss. Denn solche Reparaturen sind in der Regel teuer.
Wichtig: Der Kilometerstand allein ist kein Kriterium. Die mögliche Laufleistung eines Autos kann stark variieren. Während bei einem Kleinwagen schon nach 80.000 oder 90.000 Kilometern erste Schäden auftreten können, hält so manche große Diesel-Limousine problemlos 200.000 Kilometer und länger.
Dennoch wird häufig eine kritische Marke von 100.000 Kilometern genannt. Und das aus einem psychologischen Grund. Ein Auto mit beispielsweise 97.000 Kilometern auf dem Tacho erzielt beim Verkauf nämlich einen höheren Preis als das gleiche Modell mit 103.000 Kilometern. Und es gibt weitere wichtige Hinweise darauf, wann Sie sich von Ihrem Auto trennen sollten.











