„Kann ich nicht nachvollziehen“
Maximilian Arland sauer über ARD-Entscheidung
03.04.2026 – 19:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Ende von „Immer wieder sonntags“ bewegt die Schlagerbranche. Nun meldet sich auch Maximilian Arland zu Wort – mit deutlichen Worten.
„Immer wieder sonntags“ soll eingestellt werden. Die ARD-Sendung, die Stefan Mross zwei Jahrzehnte lang moderierte, steht vor dem Ende. Viele Schlagerstars und auch Fans der Musik sind über das Ende der Unterhaltungssendung traurig. Maximilian Arland, der in der Vergangenheit selbst häufig bei „Immer wieder sonntags“ zu Gast war, äußerte sich nun kritisch zu dieser Entscheidung der ARD.
Arland, der als Sänger und Moderator auftritt, zweifelt an den offiziellen Gründen, die der Sender im Zusammenhang mit dem Show-Aus geäußert hatte. Im Interview mit „Schlager.de“ sagte er: „Den Kostengrund kann ich nicht nachvollziehen“, sagte Arland. Viele seiner Künstlerkollegen würden keine hohen Gagen verlangen. Deswegen glaube er nicht, dass die finanziellen Gründe ausschlaggebend seien.
Für Arland war „Immer wieder sonntags“ mehr als eine Unterhaltungssendung. Die Show sei eine „wichtige Bühne, gerade auch für Künstler, die sonst nicht mehr so präsent sind“, sagte er. Besonders im volkstümlichen Bereich habe die Show einen festen Platz gehabt. Die Atmosphäre beschrieb er als „eine eigene kleine Welt – eine Gute-Laune-Insel“. Wenn ein solches Format wegfalle, hinterlasse das eine Lücke. „Das ist wirklich eine traurige Entwicklung – für die Branche und für das Publikum gleichermaßen“, so Arland.
Auch zur Person Stefan Mross äußerte sich Arland. Die beiden kennen sich nach eigenen Angaben seit über 30 Jahren. „Persönlich tut es mir natürlich auch für Stefan leid“, sagte er. Dass Mross die Sendung so lange getragen habe, sei „alles andere als selbstverständlich“. Was letztlich hinter der Entscheidung stecke, lasse sich von außen schwer beurteilen, räumte Arland ein.
Für das Ende von „Immer wieder sonntags“ hat sich die ARD etwas Besonderes überlegt. Statt der üblichen zwölf Ausgaben ist eine zusätzliche 13. Folge vorgesehen. Christine Strobl, die Programmdirektorin, erklärte dazu in einer Mitteilung: „Zum Abschluss möchten wir dieses besondere Stück Fernsehgeschichte gemeinsam mit dem Publikum gebührend feiern.“











