Zeugenaussage wirft Fragen auf
Marius Borg Høiby: Im Prozess ist von einem Kind die Rede
25.02.2026 – 15:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit steht wegen schwerer Vorwürfe vor Gericht. Nun sorgt eine überraschende Zeugenaussage für Aufsehen.
Seit Anfang Februar muss sich Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, vor einem Gericht in Oslo verantworten. Die Anklage umfasst 38 Punkte, darunter vier Vergewaltigungen, häusliche Gewalt und Körperverletzung. Nun sorgt ein Medienbericht für zusätzlichen Wirbel im laufenden Prozess.
Die norwegische Zeitung „Verdens Gang“ berichtet über eine überraschende Zeugenaussage, die am vergangenen Freitag während einer öffentlichen Anhörung getätigt wurde. Demnach soll ein Mann vor Gericht behauptet haben, Høiby habe ein Kind.
Der Zeuge ist ein Freund der Frau, die Høiby vorwirft, sie im November 2024 in einem Osloer Hotel vergewaltigt zu haben. Er sagte vor Gericht aus, seine Freundin habe ihm erzählt, dass Høiby ihr nicht nur von seiner schwierigen Kindheit erzählt, sondern auch von seinem Kind gesprochen und ihr Bilder davon gezeigt habe.
Die Zeitung kontaktierte den Zeugen, doch dieser wollte seine Aussage weder kommentieren noch näher erläutern. Auch die betroffene Frau lehnte eine Stellungnahme ab. Ihre Anwältin teilte mit, dass man keine weiteren Kommentare zu den vor Gericht gemachten Aussagen abgeben werde.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Høiby laut „VG“ in einer früheren Vernehmung im September 2024 die Frage verneint haben soll, ob er ein Kind habe. Der norwegische Königspalast hält sich zu den Schlagzeilen bedeckt.
Auf Anfrage der Zeitung, ob Høiby ein Kind habe, antwortete eine Sprecherin: „Wir geben keine Stellungnahme im Namen von Marius Borg Høiby ab und verweisen auf seine Anwälte.“ Auch die Nachfrage, ob Kronprinzessin Mette-Marit ein Enkelkind habe, beantwortete der Palast nicht direkt und verwies erneut auf die Anwälte des 29-Jährigen.
Høibys Verteidigerin Ellen Holager Andenæs reagierte auf die Anfrage der Zeitung, ob ihr Mandant ein Kind habe oder Bilder seines angeblichen Kindes gezeigt habe, mit einer klaren Stellungnahme per E-Mail: „Uns liegen dazu keine Informationen vor, und wir möchten davor warnen, solche Gerüchte zu verbreiten.“












