
Nach Gold-Triumph bei Olympia
Im Live-TV: Deutsche widmet Goldmedaille besonderem Helfer
10.02.2026 – 20:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Die dritte deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 geht an Rodlerin Julia Taubitz. Nach dem Erfolg äußert sie sich im TV – mit emotionalen Worten.
Julia Taubitz hat mit emotionalen Worten ihre Rodel-Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo einem besonderen Helfer gewidmet. „Die letzten vier Jahre hatte ich einen ganz, ganz tollen Mentaltrainer, dem ich unglaublich dankbar bin“, erklärte die vor Freude strahlende Taubitz nach ihrem Triumph im Einsitzer am Dienstagabend im ZDF.
Dann sprach Taubitz strahlend direkt in die Kamera und hielt ihre Goldmedaille hoch: „Also Patrick, das Ding, das haben wir uns auch gemeinsam verdient. Weil da war ganz schön viel los in der Birne.“
Zur Erinnerung: Bei den Olympischen Winterspielen von Peking 2022 war die als Favoritin gestartete Athletin aus dem Erzgebirge im zweiten Lauf gestürzt und in der Folge nur Siebte geworden. „Ich glaube, ganz weg ist so was nie“, sagte sie offen. „Klar ist so was immer so ein bisschen im Hinterkopf.“ Sie habe auch deshalb nun mit ihrer Teamkollegen Merle Fräbel, die im letzten Lauf gestürzt war, mitgefühlt, „einfach, weil man sieht, wie schnell es gehen kann. Ein kleiner Fehler, und du bist weg vom Licht. Deswegen hatte ich jetzt auch ein bisschen damit zu kämpfen.“
Nervös gewesen sei sie in der Nacht zum Dienstag aber nicht: „Ich hätte es nie gedacht, und die meisten Menschen werden es jetzt auch nicht denken, aber: Das war eine der besten Nächte, die ich die ganze Woche hatte. Allgemein die letzten zwei Nächte waren echt gut.“ Am Montagabend schon sei sie „tiefentspannt“ gewesen. „Ich hatte ein gutes Gefühl, hab dann gut Abendbrot gegessen in netter Gesellschaft, hab mich dann in mein Bettchen gelegt und konnte tatsächlich einschlafen.“
Der Erfolg nun sei befreiend: „Ich glaube, ich habe lange nicht mehr so viel geweint, sagte Taubitz. „Da ist gerade unglaublich viel abgefallen, ich bin unglaublich dankbar für das alles, auch für die letzten vier Jahre“ erklärte die 29-Jährige offen und fuhr fort: „Die waren nicht immer leicht, aber es hat sich alles ausgezahlt.“
Und weiter: „Ich konnte jeden Lauf genießen“, sagte sie und gab gleichzeitig zu: „Jetzt vor dem letzten war ich schon ein wenig nervös. Aber ich habe es richtig genossen.“ Mehr noch: „Das war mein Kindheitstraum, der ist jetzt in Erfüllung gegangen. Vor ein paar Jahren habe ich nicht mehr daran geglaubt, und jetzt die Goldmedaille um den Hals hängen zu haben, das ist unbeschreiblich.“ Sie empfinde „einfach nur absolute Dankbarkeit.“











